Federer kämpft sich ins Viertelfinale

Tennis-Superstar Roger Federer hat beim ATP-Turnier in Stuttgart den Sprung ins Viertelfinale geschafft. Der Warsteiner Jan-Lennard Struff verpasste sein erstes ATP-Viertelfinale seit Oktober 2014.
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Bei Roger Federer stand das Weiterkommen gegen den talentierten Taylor Fritz auf der Kippe.
dpa Bei Roger Federer stand das Weiterkommen gegen den talentierten Taylor Fritz auf der Kippe.

Tennis-Superstar Roger Federer hat beim ATP-Turnier in Stuttgart den Sprung ins Viertelfinale geschafft. Der Warsteiner Jan-Lennard Struff verpasste sein erstes ATP-Viertelfinale seit Oktober 2014.

Stuttgart - Tennis-Superstar Roger Federer tastet sich bei seinem Comeback nach Rückenverletzung und French-Open-Absage weiter an seine Top-Form heran. Beim ATP-Turnier in Stuttgart erreichte der 17-malige Grand-Slam-Sieger nach hartem Kampf durch ein 6:4, 5:7 und 6:4 gegen den US-Amerikaner Taylor Fritz das Viertelfinale.

"Ich hatte das Gefühl, Fritz hatte die Oberhand von der Grundlinie und dann fehlte mir einfach die Spritzigkeit", sagte Federer. "Ich denke nicht, dass ich schlecht gespielt habe. Ich hatte gute Momente auf dem Aufschlag und gute Momente auf dem Return. Es hat nur nicht immer alles zusammengepasst."

Im Duell mit dem 18-jährigen Fritz auf dem Stuttgarter Center Court tat sich Federer schwerer als gedacht. Nachdem das Match am Mittwoch beim Stand von 4:3 für den Schweizer im ersten Satz abgebrochen worden war und am Donnerstag fortgesetzt wurde, brachte Fritz seine Aufschlagspiele weitestgehend unbeschadet durch, ehe Federer im dritten Satz das entscheidende Break zum 5:4 gelang. Damit war der Widerstand des US-Amerikaners gebrochen.

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"Wenn man mir vorher gesagt hätte, dass ich gegen Federer einen Satz gewinne, wäre ich sehr glücklich gewesen. Man geht mit gemischten Gefühlen aus dem Spiel", sagte Fritz. In der nächsten Runde bekommt es der Weltranglistendritte nun mit dem zweimaligen Wimbledon-Viertelfinalisten Florian Mayer (Bayreuth) zu tun, der bereits am Dienstag sein Achtelfinale gegen Michael Berrer (Stuttgart) gewann.

"Ich spiele eigentlich immer sehr gerne gegen ihn. Er spielt völlig anders als alle anderen auf der Tour. Er wird mehr ans Netz kommen, das Spiel wird athletischer werden, das ist ein guter Test für mich", sagte Federer.

 

 

Für Federer ist der Auftritt in Stuttgart das erste Turnier nach seiner verletzungsbedingten Absage für die French Open in Paris, nachdem er seit 1999 bei 65 Grand-Slam-Turniere in Folge am Start gewesen war. In der Runde der besten Acht steht neben Federer auch French-Open-Halbfinalist Dominic Thiem (Österreich/Nr.3).

Jan-Lennard Struff scheitert

Der 22-Jährige hatte gegen den wuchtig aufschlagenden Australier Sam Groth in seinem Achtelfinale sichtlich Probleme und siegte nur knapp 7:6, 7:6. Durch den Erfolg darf Thiem weiter auf seinen siebten ATP-Titel hoffen. Es wäre der erste bei einem Rasen-Turnier.

"Wenn ich heute verloren hätte, hätte ich mich auch nicht beschweren dürfen. Bei zweimal Tie-Break kann immer alles passieren. Ich denke, dass es mit jedem Match auf Rasen besser wird", sagte Thiem, der im Viertelfinale nun auf den Russen Michail Juschni trifft. Der Warsteiner Jan-Lennard Struff muss dagegen die Heimreise antreten.

Der 26-Jährige verlor sein Achtelfinale gegen den an Position vier gesetzten Franzosen Gilles Simon 4:6, 6:4, 2:6, der im Viertelfinale John Millmann (Australien) oder Juan Martín del Potro (Argentinien) fordert.

Durch die Niederlage verpasste Struff sein erstes ATP-Viertelfinale seit Oktober 2014, als er beim Turnier in Wien in der Runde der letzten Acht an Andy Murray scheiterte. In diesem Jahr war er bereits in München und Montpellier bis ins Achtelfinale gekommen.

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