Vor richtungsweisendem Euroleague-Gipfel verkündet Bayern neue Rolle für Pesic

Die Bayern empfangen Panathinaikos Athen – der Auftakt zu einem Heim-Triple, das eine Euroleauge-Euphoriewelle einleiten soll. Ex-Boss Pesic bleibt dem Klub in einer neuen Rolle erhalten.
Ruben Stark
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Hat vor seinem Wechsel zum FC Bayern beim kommenden Gegner Panathinaikos Athen gespielt: Münchens Center Wenyen Gabriel.
Hat vor seinem Wechsel zum FC Bayern beim kommenden Gegner Panathinaikos Athen gespielt: Münchens Center Wenyen Gabriel. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Jenni Maul

Der FC Bayern Basketball steht vor einer sportlich wegweisenden Woche in der Euroleague. Ein Heimspiel-Dreierpack grüßt vom Spielplan zwischen diesem und nächstem Donnerstag. Drei Spiele, drei Siege – diese Formel könnte bedeuten, dass die Münchner wieder auf den Anschluss zur oberen Tabellenhälfte hoffen dürfen.

Noch neun Auftritte im SAP Garden hat der deutsche Meister in der Rückrunde der Hauptrunde und acht auswärts. Geht man davon aus, dass 20 Erfolge aus 38 Partien für eine Qualifikation für die Play-Ins, die Vorstufe der Endrunde, nötig sind, würden die Bayern noch 13 aus 17 Spielen benötigen. Das zeigt, der Raum für Fehler ist extrem schmal geworden.

Triumph-Triple gegen Panathinaikos, Partizan und Valencia?

Aber mit einem Triumph-Triple gegen das Top-Team von Panathinaikos Athen (19.30 Uhr/Magentasport), dann Partizan Belgrad (20. Januar) und Valencia Basket (22. Januar) könnte sich zumindest eine Euphoriewelle beginnen aufzubauen. Was gegen den Euroleague-Rekordgewinner aus der griechischen Hauptstadt ein Vorteil sein könnte: Deren Top-Scorer Kendrick Nunn fällt aus. Der 30 Jahre alte MVP der vergangenen Saison aus den USA hat sich am Sprunggelenk verletzt.

Bayern-Coach Svestislav Pesic sagte: "Nach Verletzungen und einigen Neuverpflichtungen hat Panathinaikos seinen Rhythmus gefunden – und in dieser Verfassung sind sie immer Favorit, ob zu Hause oder auswärts. Gegen so eine komplette Mannschaft stehen wir vor einer sehr großen Challenge. Aber wir wollen unsere beste Leistung anbieten und werden dann sehen, ob wir das Spiel doch gewinnen können."

Pesic zwar nicht mehr FCBB-Boss, aber weiterhin Berater

Nebenbei hat der FCBB in einer recht unauffälligen Notiz auf der eigenen Webseite verkündet, dass der Sohn des Trainer-Altmeisters, Marko Pesic, nach seinem Ausscheiden als Geschäftsführer den Münchnern als Berater erhalten bleibt. Der 49-Jährige unterstützt das Präsidium "vor allem bei strategischen Fragestellungen im Basketball", wie es in dem Text heißt. So ganz geht der langjährige Architekt des Aufstiegs der Bayern-Basketballer also nicht. "Wir freuen uns sehr. Marko Pesic hat für unseren Verein über 15 Jahre unschätzbare Dienste geleistet und ist einer der profiliertesten Manager im internationalen Spitzenbasketball", sagte Bayern-Boss Herbert Hainer dazu.

Pesic solle helfen, führte Hainer weiter aus, "unser Ziel zu erreichen, unsere Position nicht nur im nationalen, sondern auch im internationalen Spitzenbasketball zu festigen." Pesic selbst verdeutlichte, es sei ihm eine "Herzensangelegenheit" seine Erfahrung bei strategischen Weichenstellungen des Klubs einzubringen.

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