Sieg gegen Petersburg: Bayerns Basketballer weiter mittendrin im Playoff-Rennen

Bayerns Basketballer schlagen Zenit mit 82:80. Lucic meldet sich eindrucksvoll zurück.
| Julian Buhl
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Ringen Zenit in einem harten Kampf nieder: Bayern um Lucic (l.) und Zipser (r.).
Ringen Zenit in einem harten Kampf nieder: Bayern um Lucic (l.) und Zipser (r.). © sampics / Augenklick

München - Was für ein Start für die Basketballer des FC Bayern in ihre Woche der Wahrheit in der Euroleague.  In dem äußerst umkämpften Duell mit Tabellennachbar Zenit St. Petersburg setzten sich die Münchner mit 82:80 durch und rückten mit ihrem zwölften Sieg an ihrem Gegner vorbei auf Rang vier vor.

Damit ist der FCBB, der zuletzt eine bittere 82:84-Niederlage bei Olympiakos Piräus hinnehmen musste, bei der die Euroleague beim letzten Wurf der Bayern ein ungeahndetes Foul und damit einen Schiedsrichterfehler einräumte, weiter mittendrin im Kampf um die Playoffs.

Trinchieri: "Großartige zweite Halbzeit"

"Jetzt ist es Zeit, wieder zurück aufs Feld zu gehen und sich vielleicht das zurückzuholen, was wir im letzten Spiel verpasst haben", sagte FCBB-Coach Andrea Trinchieri vor der Partie und ergänzte hinterher: "Wir sind sehr glücklich über den Sieg, weil Zenit ein sehr gutes Team ist. Wir haben ihn mit einer großartigen zweiten Halbzeit verdient."

Zu Beginn waren die Gäste gleich mit 8:2 weggezogen und behaupteten ihre Führung auch bis zur Halbzeit (40:32). Danach kämpften sich die Bayern aber heran und übernahmen mit einem Dunk von Jalen Reynolds (15 Punkte) erstmals die Führung (47:46). Es ging ausgeglichen (56:56) ins Schlussviertel. Und dort zeigte Vladimir Lucic, warum Bayern ihn in den vergangenen Wochen, in denen er vor seinem Comeback am Sonntag gegen Chemnitz aufgrund von Rückenproblemen fehlte, so sehr vermisst hat.

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Lucic überzeugt in der entscheidenden Phase

Der Vizekapitän übernahm Verantwortung und erzielte 13 seiner insgesamt 15 Punkte in der Crunchtime. Die Bayern konnten sich so zunächst mit 65:58 etwas absetzen. Doch Zenit zeigte, warum es mit acht Erfolgen in fremden Hallen das beste Auswärtsteam der Euroleague ist und übernahm zweieinhalb Minuten vor dem Ende wieder die Führung (75:74). Topscorer Wade Baldwin traf 32 Sekunden dann zum 80:77 und sorgte damit für die Entscheidung.

Ein kleiner Wermutstropfen: Nach der 75:79-Niederlage im Hinspiel in Russland kurz vor Weihnachten hat der FCBB den direkten Vergleich verloren. Zeit zum Durchatmen bleibt den Münchnern nach dem Herzschlagfinale nicht. Schon am Freitagabend (20.30 Uhr) kommt schließlich mit Real Madrid (Dritter) der nächste Tabellennachbar zum Kracher nach München.

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