FC Bayern treibt seine Basketball-Pläne weiter voran
Der FC Bayern treibt seine Basketball-Ambitionen weiter mit Nachdruck voran. Der Verein hat bei der Stadt den Genehmigungsantrag für ein neues Basketball-Leistungszentrum auf dem FC Bayern Campus an der Ingolstädter Straße eingereicht. Das Prestigeprojekt soll künftig die Heimat der gesamten Basketball-Abteilung werden – von den Profis bis hin zum Nachwuchs.
Ziel ist es, optimale Trainingsbedingungen zu schaffen und die Nachwuchsarbeit weiter auszubauen. Neben mehreren Trainingsflächen soll auch eine Wettkampfhalle für die Jugendteams entstehen. Zudem soll die komplette Geschäftsstelle vom BMW Park im Sendlinger Westpark auf das Campus-Gelände umziehen.
FC Bayern will Synergien mit den Fußballern schaffen
Der neue Performance-Komplex wird teilweise gemeinsam mit der Fußballabteilung genutzt. Für bestimmte Bereiche sind gemeinsame Einrichtungen vorgesehen, um Synergien innerhalb des Vereins zu schaffen.

Der Baubeginn ist für Anfang 2027 geplant, die Bauzeit wird auf rund zwei Jahre geschätzt. Bauherr ist der FC Bayern München e. V., der auch alleiniger Gesellschafter der FC Bayern Basketball GmbH ist. Den Architektenwettbewerb hat das Dortmunder Büro SHA Scheffler Helbich Architekten gewonnen, das bereits zahlreiche Sportstätten realisiert hat.
Der BMW Park bleibt für die Basketballer weiter wichtig
Trotz des Umzugs bleibt der 6700 Zuschauer fassende BMW Park (früher Rudi-Sedlmayer-Halle) ein zentraler Bestandteil der Basketball-Strategie. Die traditionsreiche Halle am Mittleren Ring, die für die Olympischen Sommerspiele 1972 gebaut wurde und in der die Bayern seit ihrem Bundesliga-Aufstieg im Jahr 2011 trainieren und spielen, soll auch künftig als Spiel- und Eventstätte genutzt werden.
Die Partien in der Euroleague und den Playoffs der Basketball-Bundesliga finden weiterhin im bei Basketball-Spielen 11.500 Zuschauer fassenden SAP Garden im Olympiapark statt.

