FC-Bayern-Basketballer siegen in Bayreuth

Der FC Bayern leistet sich zwar eine kurze Schwächephase, siegt in der Basketball-Bundesliga aber trotzdem souverän in Bayreuth. Ärgster Verfolger des deutschen Meisters bleibt Ludwigsburg.
| AZ/dpa
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Bayerns Paul Zipser (r.) gegen Nate Linhart.
imago images/Peter Kolb Bayerns Paul Zipser (r.) gegen Nate Linhart.

Bayreuth - Die Basketballer des FC Bayern München steuern weiter auf den Hauptrundensieg in der Bundesliga zu. Zwei Tage nach der vermeidbaren Euroleague-Niederlage beim FC Barcelona setzte sich der deutsche Meister am Sonntag bei medi Bayreuth mit 91:75 (48:35) durch. Für die Mannschaft von Trainer Oliver Kostic war es bei den Oberfranken der 19. Erfolg im 21. Spiel. Der ärgste Verfolger MHP Riesen Ludwigsburg gewann zeitgleich mit 94:76 (53:41) gegen ratiopharm Ulm und hat als Zweiter auch weiterhin zwei Erfolge Rückstand auf den Titelverteidiger.

Die Bayern zeigten abgesehen von einer Schwächephase kurz nach der Halbzeitpause eine über weite Strecken konzentrierte Vorstellung. "Das war alles andere als ein Spaziergang. Gerade im dritten Viertel hat Bayreuth extrem Druck gemacht und wir sind ein bisschen zerfallen", sagte Münchens Kapitän Danilo Barthel bei "MagentaSport" und ergänzte: "Zum Glück hatten wir noch ein paar Energiereserven."

Beste Werfer der Bayern, die erneut auf Platz eins und damit das Heimrecht in den Playoffs zusteuern, waren in Bayreuth der frühere NBA-Profi Paul Zipser (17 Punkte) sowie Vladimir Lucic und Danilo Barthel (jeweils 15).

FC Bayern Basketball: Anfällig bei hoher Führung

Die Münchner waren direkt von der Begegnung in Barcelona (83:80) nach Bayreuth gereist und hatten nach dem kräftezehrenden Duell in der Königsklasse am Samstag nur einen Tag Pause, an dem auch noch trainiert wurde. "Sehr, sehr anstrengend", sei dieses Programm momentan für das Team, sagte Barthel. Beim spanischen Spitzenclub hatten die Bayern zeitweise schon mit 17 Punkten geführt und mussten sich dann doch geschlagen geben. Auch in Bayreuth bekamen die Gäste nach hoher Führung Probleme, als die Oberfranken beim Stand von 60:60 zwischenzeitlich den Ausgleich schafften.

Auch Ludwigsburg hatte in Ulm einige Schwierigkeiten und lag in der Anfangsphase sogar zurück. Den Erfolg sicherten dann vor allem Jaleen Smith, Khadeen Carrington (beide 19 Punkte) und Marcos Knight (18).

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