Dreifach glücklich: Bayerns Basketballer feiern im Pokal den ersten Saisonsieg

Bayerns Basketballer feiern im Pokal den ersten Saisonsieg, doch der Kader bleibt dünn.
| Thomas Becker
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Drehten erst im zweiten Durchgang auf: Die Bayern um John Obiesie (m.) sicherten sich gegen Bamberg das Viertelfinal-Ticket.
Drehten erst im zweiten Durchgang auf: Die Bayern um John Obiesie (m.) sicherten sich gegen Bamberg das Viertelfinal-Ticket. © imago images/Oryk HAIST

München - Wie wichtig dieser erste Saisonsieg für Andrea Trinichieri war, zeigt dieser Satz, der auch von Respekt gegenüber seinem Ex-Klub geprägt war: "Das hätte auch einfach unsere Serie auf 0:3 ausweiten können." So aber gewannen die Bayern-Basketballer ihr Pokal-Achtelfinale dank eines starken Zwischenspurts gegen Brose Bamberg mit 98:77 (42:45).

Und der Bayern-Coach? War mehr als zufrieden mit dem ersten Sieg im dritten Saisonspiel: "Die erste Halbzeit war schwierig, aber ich bin glücklich, dass sich niemand verletzt hat. Und ich bin glücklich, dass wir ein schwieriges Spiel gewonnen haben. Und ich bin glücklich, dass wir die zweite Halbzeit so gespielt haben, wie wir immer spielen sollten." Der Erfolgs-Coach dreifach glücklich: Was will man mehr?

Bayerns Basketballer aktuell mit Rumpftruppe

Seit dem Saisonauftakt müssen die Bayern verletzungs- und corona-bedingt mit einer Rumpftruppe auskommen. Der Auftakt-Heimpleite in der Liga gegen Ulm (83:86) folgte ein so dramatischer wie hochklassiger EuroLeague-Knaller bei Maccabi Tel Aviv, wieder mit dem schlechteren Ende für die Münchner: 68:69. Insofern war es bei der Pokalpartie gegen den alten Liga-Rivalen aus Bamberg höchste Zeit für ein erstes Erfolgerlebnis.

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Doch bis es für den Titelverteidiger so weit war, gab es einigen Widerstand zu brechen. Wie in der Vorwoche beim BBL-Auftakt machte sich vor diesmal knapp 2.000 Zuschauern das Fehlen von sechs Stammkräften bemerkbar; die Cracks, die auf der Platte standen, hatten noch den Trip nach Israel in den Knochen.

Zur Halbzeit knapp hinten, gelang nach der Pause die Wende, und zwar so: "Wir haben nur mehr Energie in unsere Defense gesteckt", erklärte Trinchieri. Den Unterschied machte ein starkes drittes Viertel mit 32 Punkten. Ognjen Jaramaz (26 Punkte) und Corey Walden (25) waren die besten Werfer, trafen jeweils sechs Dreier bei sechs Versuchen.

Solche Trefferquoten wären nun auch für die nächste EuroLeague-Aufgabe wünschenswert: Am zweiten Spieltag der Königsklasse ist am Donnerstag (20.30 Uhr) Top-Favorit FC Barcelona zu Gast. Trinchieri macht sich keine Illusionen: "Ich wäre überrascht, wenn wir für das Spiel neue Spieler dabei hätten. Sie werden hoffentlich langsam zurückkommen. Bis dahin müssen wir nur zusammenbleiben und das überleben."

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