Bayern geschockt - eine Niederlage vor dem Halbfinal-Aus

Dem FC Bayern droht in der Basketball-Bundesliga das erneute Aus gegen Brose Bamberg. Trotz zeitweise elf Punkten Vorsprung verlieren die Münchner auch das zweite Playoff-Halbfinale.
| dpa/AZ
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Daniel Theis (Bamberg) legt den Bayern einen rein. Jetzt wird's eng für die Münchner mit dem Finaleinzug.
imago/Eibner Daniel Theis (Bamberg) legt den Bayern einen rein. Jetzt wird's eng für die Münchner mit dem Finaleinzug.

Dem FC Bayern droht in der Basketball-Bundesliga das erneute Aus gegen Brose Bamberg. Trotz zeitweise elf Punkten Vorsprung verlieren die Münchner auch das zweite Playoff-Halbfinale.

München - Die Basketballer von Brose Bamberg haben im zweiten Playoff-Halbfinale den FC Bayern mit einem Comeback geschockt und stehen kurz vor dem erneuten Einzug ins Endspiel. Der Meister setzte sich am Donnerstag in München mit 80:76 (41:39) durch und führt in der Serie mit 2:0. Damit braucht das Team von Trainer Andrea Trinchieri nur noch einen Sieg für den Sprung ins Finale.

Die Bayern lagen schon mit elf Punkten vorne, zeigten aber Nerven. Bester Werfer der Gäste war der überragende Fabien Causeur mit 23 Punkten, für München reichten zwölf Zähler von Devin Booker nicht zum Ausgleich. Im Vorjahr hatte sich Bamberg ebenfalls im Halbfinale mit 3:0 gegen München durchgesetzt.

"Es ging um einen Ball am Ende. Wir haben ein solides Spiel gezeigt und dann hatten wir kein Glück", sagte Bayerns Nihad Djedovic bei Telekom Basketball. "Wir müssen jetzt alles geben." In einer packenden Schlussphase erzielte Bambergs Janis Strelnieks per Korbleger zum 78:76 fünf Sekunden vor Schluss die entscheidenden Punkte, danach leistete sich Bayerns Maximilian Kleber einen Ballverlust. "Wir sind immer dran geblieben. Es war sehr hart für uns, Strelnieks war der Schlüssel für uns", sagte Causeur.

Vorsprung verschenkt: So verlief das Spiel

Von Beginn an zeigten die Münchner einen anderen Auftritt als bei der 59:82-Pleite vier Tage zuvor. Mit Energie agierte das Team von Trainer Sasa Djordjevic im Angriff, dominierte beim Rebound und holte sich zweite Wurfchancen. Vor allem US-Center Booker erwischte mit zwölf Punkten ein erstklassiges Auftaktviertel.

Bis zum Ende des ersten Abschnitts zogen die Münchner auf 30:20 davon, lagen danach auch 34:23 vorn. Vor allem Causeur hielt Bamberg im Spiel. Mit unbändigem Selbstbewusstsein zog der französische Aufbauspieler zum Korb, führte sein Team im Alleingang wieder heran.

Bamberg ging kurz vor der Halbzeitsirene durch einen erfolgreichen Dreipunktwurf von Nicolo Melli erstmals in Führung. Die Münchner fingen sich wieder, es entwickelte sich eine packende Partie. Nach einem Distanztreffer von Bayerns Kapitän Bryce Taylor zum 67:60 Anfang des Schlussabschnitts nahm Bamberg-Coach Andrea Trinchieri eine Auszeit. Die Gäste vergaben zwar zahlreiche Chancen, schafften aber 70 Sekunden vor Ende wieder den Ausgleich. In der Schlussphase bewies dann Bamberg seine Extraklasse.

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