Basketball: Viel Lob für Bayerns Konzept - Gehirnschmalz investiert

Der BBL-Boss Stefan Holz preist das Konzept des FC Bayern, auch finanziell. Nun blickt alles nach Berlin.
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Bayerns Geschäftsführer Marko Pesic
Rauchensteiner/Augenklick Bayerns Geschäftsführer Marko Pesic

München - Die Standortfrage hat Stefan Holz schon mal geklärt. Nach der Entscheidung für München will der Geschäftsführer der Basketball Bundesliga (BBL) jetzt möglichst schnell bei den Behörden das Sicherheits- und Hygienekonzept einreichen.

"Wir planen das noch für diese Woche", sagte Holz. Der Ligaboss richtet sich darauf ein, dass an den Unterlagen, Grundvoraussetzung für grünes Licht aus der Politik und weiter die größte Hürde, später noch gefeilt werden muss. "Unser Konzept wird ja nicht durchgewunken. Da wird es Anmerkungen geben."

FC Bayern Basketball: Konzept "auch kaufmännisch überzeugend" 

Bislang ist Holz aber ganz zufrieden – vor allem mit seiner Standortwahl. "Am Ende hat es München am meisten gewollt", sagte Holz über die Bewerbung des FC Bayern mit dem Audi Dome. Der Antrag sei "am detailreichsten" gewesen. "Da gab es schon ein Sicherheitskonzept, etwa über die Wegführung in der Arena. Die Detailüberlegungen waren beeindruckend. Da hat man Gehirnschmalz investiert", meinte Holz, "am Ende war es auch kaufmännisch überzeugend." 

Das BBL-Präsidium dürfte dabei interessiert vernommen haben, dass eine Ausgabe wegfällt – die Bayern stellen die Arena kostenlos zur Verfügung. "Wir nehmen keine Hallenmiete in so einer Situation", sagte FCBB-Geschäftsführer Marko Pesic. "Wir haben lange darüber nachgedacht, wie wir das stemmen können. Weil unsere finanzielle Situation auch sehr, sehr angespannt ist", erklärte Pesic. Allerdings sei "kein Bewerber ins Rennen gegangen, um ein Plus zu erwirtschaften. Es geht darum, die Kosten so weit wie möglich zu decken."

Der BBL fehlen zur Durchführung des Turniers nun noch die Genehmigungen aus der Politik. Deshalb blicken die Verantwortlichen interessiert nach Berlin, wo am Mittwoch eine Entscheidung zum Fußball bekannt gegeben wird. Fällt diese für den Sport, dürfte auch dem Finale in München nicht mehr viel im Wege stehen.

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