Basketball: Der FC Bayern beendet seinen Auswärts-Fluch

Die Basketballer des FC Bayern beenden ihre Auswärtsmisere und werden am Sonntag von Oldenburg geprüft.
| Simon Stuhlfelner
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Endlich! Die Bayern-Basketballer gewinnen ihr erstes Pflichtspiel im Ausland.
imago/kolbert-press Endlich! Die Bayern-Basketballer gewinnen ihr erstes Pflichtspiel im Ausland.

München/St. Petersburg - Mit nach oben gestrecktem Daumen und einem Grinsen im Gesicht stieg Routinier Alex King in den Flieger, der die Bayern-Basketballer am Freitagfrüh heim nach München brachte. Die Erleichterung im Team war spürbar nach dem 77:68-Auswärtssieg am Donnerstagabend in der Euroleague bei Zenit St. Petersburg.

Endlich, endlich war dieser vermaledeite Auswärtsfluch, der den Bayern in diesem Jahr so viele Nerven und Punkte gekostet hatte, beendet, im zwölften Anlauf war den Bayern der erste Sieg im europäischen Ausland gelungen. In der europäischen Königsklasse hatte man bis dahin nur sechsmal zuhause und beim nationalen Konkurrenten Alba Berlin gewonnen. Es war zudem der erste Sieg in der Euroleague nach vier Niederlagen am Stück, den letzten Platz hat der FCBB an St. Petersburg weitergegeben.

FC Bayern steht vor der nächsten schweren Aufgabe

"Dieses Spiel wollten wir nicht verlieren und wir haben diesmal auch dem physischen Druck des Gegners standgehalten", sagte Kapitän Danilo Barthel. Eine Serie, die verfluchte, ist also beendet, eine andere, die bezaubernde, soll hingegen weitergehen. Noch kein Heimspiel haben die Bayern-Riesen in dieser Bundesliga-Saison verloren, das soll am Sonntag (18 Uhr) gegen die Baskets Oldenburg tunlichst so bleiben.

Der Pokalfinalist und Tabellenfünfte wird ein harter Test sein, wie gut die Form der Bayern in Richtung Playoffs schon ist. "Wir hatten schon im Hinspiel in Oldenburg sehr, sehr große Probleme", erinnert sich Barthel an das 90:83, bei dem die Bayern bereits mit 21 Punkten zurücklagen. "Wenn man sie offensiv agieren lässt, ist das eine sehr gute Mannschaft, die jedem Team Probleme bereiten kann."

Oliver Kostic warnt vor Oldenburg

Der 37-jährige Rickey Paulding – Spitzname: "Der Ewige" –, der seit 2007 für Oldenburg spielt, steht mit 15,8 Punkten pro Spiel auf Platz sieben der BBL-Topscorerliste. Und über die Qualitäten von Braydon Hobbs weiß man in München ohnehin Bescheid, der Point Guard führte die Bayern 2018 zum Pokalsieg und wechselte in diesem Sommer nach Oldenburg. Auch Robin Amaize, vom FCBB ausgeliehen, steht im Team der Gäste.

"Das wird ein schweres Spiel", meint FCBB-Trainer Oliver Kostic. Mit dem Rückenwind aus St. Petersburg aber sollte es zu meistern sein.

Lesen Sie auch das AZ-Interview mit Oliver Kostic:

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