Woltemade zu Newcastle: Ein Trend, der den FC Bayern beunruhigen muss

Nach Florian Wirtz wechselt nun auch Nick Woltemade nach England – und der FC Bayern geht erneut leer aus. Eine Tendenz, die durchaus beunruhigend ist.
Autorenprofilbild Maximilian Koch
Maximilian Koch
|
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
1  Kommentar
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ bei Google News
Vom VfB Stuttgart zu Newcastle United: Nick Woltemade.
Vom VfB Stuttgart zu Newcastle United: Nick Woltemade. © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
Carbonatix Pre-Player Loader

Audio von Carbonatix

Als Vincent Kompany am Freitag an der Säbener Straße gefragt wurde, warum die englische Premier League für viele Spieler so interessant sei, nicht zuletzt für Stars aus der Bundesliga, kündigte der Trainer des FC Bayern an, ins Englische zu wechseln. Eine lange Erklärung war nun zu erwarten, doch Kompany hielt es kurz. "Money!", sagte er – und im Presseraum wurde laut gelacht. Der Belgier, der lange selbst bei Manchester City aktiv war, hatte natürlich recht. Das Geld, das liebe Geld, ist der Hauptgrund, warum regelmäßig die besten Spieler aus Deutschland auf die Insel wechseln.

Wechsel nach Newcastle steht bevor

Nach Florian Wirtz (von Bayer Leverkusen zum FC Liverpool) nun auch Nick Woltemade, der andere Wunschspieler des FC Bayern. Zwischen 80 und 90 Millionen Euro zahlt Champions-League-Teilnehmer Newcastle United dem Vernehmen nach für den 23-jährigen Stürmer (Marktwert: 30 Millionen Euro), die Münchner hatten zuletzt ein Paket in Höhe von rund 60 Millionen geschnürt. Das war dem VfB Stuttgart zu wenig, jetzt aber lenkten die Schwaben ein. Am Freitag war Woltemade bereits zum Medizincheck in Newcastle, der Vollzug des Transfers wurde fürs Wochenende erwartet.

Bayerns gescheiterte Pläne

Dabei hätte der Angreifer liebend gern für Bayern gespielt. Seit Wochen bestand eine Einigung zwischen der Spielerseite und den Münchnern, erst am Dienstag gab es nach AZ-Informationen den ersten Kontakt zwischen Woltemade und Newcastle. Das änderte die Situation. Der englische Klub bot Stuttgart deutlich mehr als die Bayern-Spitze, die Woltemade aufgrund der hohen Forderungen des VfB erst 2026 verpflichten wollte. Der Plan ist krachend gescheitert.

Auch ihn zog es nach England: Liverpools Florian Wirtz.
Auch ihn zog es nach England: Liverpools Florian Wirtz. © IMAGO/David Rawcliffe

Premier League zieht davon

"Am Ende ist es die Entscheidung des Spielers, was für seine Karriere der beste Schritt ist. Wir sind da nicht involviert", sagte Bayern-Sportdirektor Christoph Freund zu Woltemades Entscheidung: "Wenn man sieht, wie viele Top-Spieler aus der Bundesliga in die Premier League gewechselt sind in den letzten zwölf Monaten, auch in dieser Transferzeit, welche Summen da fließen – dass die brutale Möglichkeiten haben in der Premier League."

Und zwar "nicht nur zwei oder drei Vereine", sondern "viele Vereine", wie Freund ergänzte: "Newcastle ist ein guter Verein, aber nicht die oberste Kategorie. Das ist schon extrem."

Klarer Trend: Die Bundesliga wird abgehängt. Und auch der FC Bayern? "Wir als Bayern München sind sehr, sehr attraktiv, das merken wir immer wieder, wenn wir mit Spielern sprechen", sagte Freund. Fakt ist jedoch: Wirtz und Woltemade hat der Klub nicht bekommen.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
  • Der Münchner vor 2 Stunden / Bewertung:

    Nicht zu ändern da die Engländer einfach mehr Geld haben!
    Geld regiert die Welt, auch im Fußball!
    In Nationalmannschaft spielt z.B. ein Füllkrug, weil in unseren Spitzenmannschaften auf dieser Position nur Ausländer spielen!

    Antworten lädt ... Kommentar melden
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.