"Wird einen Teilausschluss geben": Dreesen nach Pyro-Aktion der Bayern-Ultras sauer

Beim 3:1-Sieg des FC Bayern gegen Sporting Lissabon zündeln die Bayern-Ultras. Das hat nun wohl Folgen.
AZ/dpa |
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Rechnet mit Konsequenzen für die Bayern-Ultras: Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen.
Rechnet mit Konsequenzen für die Bayern-Ultras: Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen. © IMAGO

Bayern Münchens Vorstandschef Jan-Christian Dreesen rechnet mit harten Konsequenzen der Europäischen Fußball-Union nach dem massiven Abbrennen von Pyrotechnik beim Sieg in der Champions League gegen Sporting Lissabon. "Klar ist, was die Sanktion der UEFA sein wird. Es wird einen Teilausschluss der Fans geben in der Südkurve", sagte Dreesen nach dem 3:1 im Heimspiel.

Dreesen: "Das ist einfach nicht zu akzeptieren" 

Über die gesamte Breite der Fankurve wurden in der Allianz Arena zu Beginn der zweiten Spielhälfte Bengalos gezündet und abgebrannt. "Das finde ich naturgemäß nicht gut. Die Witterungsbedingungen haben dann auch noch diesen Rauch und diesen Nebel im Stadion belassen. Ich hatte Sorge, dass womöglich das Spiel abgebrochen wird wegen der Sicht. Das ist einfach nicht zu akzeptieren", kritisierte Dreesen das Verhalten der Bayern-Anhänger. 

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Die UEFA könnte diesmal nicht mehr nur mit einer Geldstrafe reagieren. Dreesen erinnerte an "eine klare Sanktionsandrohung" des Dachverbands wegen ähnlicher Vorfälle. Wie das Feuerwerk trotz Kontrollen ins Stadion kommt, wusste der Bayern-Chef nicht zu beantworten: "Da sind die Wege offenbar hinreichend kreativ, das immer wieder hinzubekommen."

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21 Kommentare
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  • GrauWolf am 11.12.2025 12:11 Uhr / Bewertung:

    Und nochmal
    Es war ein schönes Feuerwerk - niemand ist verletzt oder gefährdet worden - und das mit dem Rauch war vom Mittelrang betrachtet nicht wirklich tragisch
    hier aber kommen Rufe nach genereller Gesichtserkennung, Sprengstoffspürhunden und Stadionverbote auf Lebenszeit für diese Schwerverbrecher..
    wie Spaßbefreit seid Ihr denn ???

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  • JENZZ am 10.12.2025 11:20 Uhr / Bewertung:

    Ob Herr Dressen tatsächlich keine Ahnung hat, wie die Pyromaterialien und andere verbotene Dinge ins Stadion gelangen ? Eigentlich nicht zu glauben. Jedenfalls ist zu hoffen, dass die UEFA sehr strenge Maßstäbe anlegt und eine sehr große Rechnung ausstellt. Die zumeist eher symbolischen Strafen bewirken offensichtlich nicht, dass die Vereine die bekannten Zuschauergruppen in den Griff bekommen. Pyrotechnik wird dann aus den Stadien verschwinden, wenn die Vereine wissen, dass bspw. ein halber Spieltagsumsatz als Strafe fällig wird. Dann wird die Motivation sehr groß sein, deutlich konsequenter gegen diesen Teil der Zuschauer vorzugehen. Diese sind ohnehin beinahe das ganze Spiel mit sich selbst und ihrer Liturgie beschäftigt und bekommen vom eigentlichen Geschehen auf Rasen nur wenig mit.

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  • wolfi2 am 10.12.2025 09:29 Uhr / Bewertung:

    wäre doch einafach (wenn man wollte)
    erster Pyro: Ermahnung des Schiedsrichters an den Veranstallter
    zweiter Pyro: aufomatisch Spielabbruch und mit Wertung von 0:2

    sollte sich das ganze innerhalb einer Saison wiederholen: Spiel ohne Zuschauer

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