„Will Jupp sich verschlechtern?“

Bayerns Ehren-Präsident Franz Beckenbauer über die Trainerfrage in München, Hamburg und auf Schalke.
| AZ Sportredaktion
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Sky-Experte Franz Beckenbauer findet Jupp Heynckes sehr geeignet als Bayern-Trainer.
Reinhard Keck Sky-Experte Franz Beckenbauer findet Jupp Heynckes sehr geeignet als Bayern-Trainer.

Ehren-Präsident Franz Beckenbauer über die Trainerfrage in München, Hamburg und auf Schalke.

München - Er ist immer noch bestens vernetzt beim FC Bayern. Doch bei der Frage, wer Nachfolger von Louis van Gaal werden soll, weiß selbst „Lichtgestalt“ Franz Beckenbauer nicht mehr weiter. „Irgendwo in Niederbayern gibt es einen Holzschnitzer. Wir sollten uns einen Trainer schnitzen – das ist die beste Lösung“, sagte Bayerns Ehrenpräsident in „Sky90“.

Wahrscheinlicher ist da allerdings ein Engagement von Jupp Heynckes, derzeit noch in Leverkusen. Beckenbauer: „Er ist einmalig. Mit seinen jungen 65 Jahren ist er immer noch mit Feuer dabei. Er hat damals - nach Jürgen Klinsmann - bewiesen, dass er ein Bayern-Trainer sein kann. Die Frage ist nur, ob er sich verschlechtern will (lacht): Leverkusen ist Zweiter und Bayern momentan Vierter.“

Außerdem sprach Sky-Experte Beckenbauer...

…über die Spekulationen um den Veh-Nachfolger:Horst Hrubesch wäre der ideale Trainer – er ist zwar Westfale, aber er ist ein HSVler durch und durch. Er ist noch in vollster Erinnerung beim Publikum. Dass er es kann, hat er beim DFB bewiesen, indem er mit der Nachwuchsmannschaft Europameister geworden ist. Er kann es und würde 100-prozentig zum HSV passen. Das würde ich sofort unterschreiben. Ob er sich das antun will, ist die andere Sache. Für den HSV wäre er die beste Lösung.“

…über die Kritik von HSV-Torhüter Frank Rost am Vorstand: „Der Frank Rost ist ja einer, der für seine klaren Worte bekannt ist, dazu ist er noch Torhüter. Jetzt verlieren die 6:0 - da soll Rost ruhig bleiben? Er ist der einzige, der versucht, dem Ganzen eine Wende zu geben. An dem würde ich es überhaupt nicht aufhängen. Du kannst natürlich nicht eine ganze Mannschaft entlassen – das geht nicht, deswegen musste auch Armin Veh gehen. In der Situation würde ich den Rost unterstützen. Er ist der einzige Kerl beim HSV – die anderen rennen alle davon.“

…über die Entlassung von Armin Veh: „Man kann jedes Spiel verlieren, aber die Frage ist immer, wie man verliert. So, wie sich gestern der HSV gegen den FC Bayern aufgelöst hat, das ist schon Arbeitsverweigerung. Deshalb konnte man damit rechnen, dass Veh vorzeitig beurlaubt wird.“

…über die mögliche Trennung von Felix Magath und Schalke 04: „Ich weiß nicht, was da alles vorgefallen ist, denn die Erfolge sprechen für Felix Magath. Aber da muss es im zwischenmenschlichen Bereich gewaltige Störungen gegeben haben, die dann zu diesem Ergebnis führen.“

…über Otto Rehhagel, der als Nachfolger von Schalke-Trainer Felix Magath im Gespräch ist: „Ich würde mir wünschen, dass sich Clemens Tönnies das noch mal überlegt und dem Felix die Chance gibt, die erfolgreiche Zeit mit einem Pokalsieg abzuschließen. Wenn man Otto sieht: Der ist nach wie vor ein junger Bursche, der da herumspringt und nach wie vor sehr aktiv ist. Es geht jetzt um zwei Monate – das würde ich dem Otto zutrauen, aber ich finde es schade, dass man da etwas auseinanderreißt, was man mal zusammengefügt hat, wenn das so sein sollte. Otto wird nicht die nächsten zehn Jahre Trainer sein, aber kurzfristig da auszuhelfen, das wäre sicher eine Lösung.“

 

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