Wegen Bayern und Stuttgart: Olympiastadion für Pokalfinale extra vergrößert

Einen Tag vor dem DFB-Pokalfinale herrschte vor dem Olympiastadion noch reger Betrieb. Die letzten Vorbereitungen für das Duell zwischen dem FC Bayern und dem VfB Stuttgart wurden getroffen. Hier ein Plakat befestigt, da T-Shirts für die VIP-Bedienungen verteilt. Am Samstagabend soll alles perfekt sein, wenn die Zuschauer das Areal betreten. 76.000 Zuschauer werden erwartet.
Im Olympiastadion wurde temporäre Tribüne aufgebaut
Und es hätten noch mehr Tickets verkauft werden können. Viele Anhänger gingen leer aus. Die Finalabstinenz des FC Bayern von sechs Jahren macht sich offenbar bemerkbar. Und das, obwohl das Olympiastadion für das Finale extra vergrößert wurde. Bei Zweitligaspielen von Hertha BSC Berlin dürfen nur 74.649 Menschen rein. Also knapp 1.400 Zuschauer mehr dürfen am Finaltag ins Stadion.

Wie das möglich ist? Die Lücke zwischen dem Glockenturm und dem Marathontor wurde einfach geschlossen. Dazwischen wurde, wie schon in den letzten Jahren, eine temporäre Tribüne aus Stahlträgern aufgebaut. So haben beide Fanlager eine Kurve, wenngleich die Ostkurve deutlich beliebter bei den Anhängern ist. In diesem Jahr haben die Münchner diese, wie beim letzten Pokalsieg 2019, für sich. Und werden dort für ordentlich Stimmung sorgen.
Bayern-Fans treffen sich am Theodor-Heuss-Platz
Übrigens: Schon am Nachmittag versammeln sich die Bayern-Fans in der Hauptstadt. Unter dem Motto "Alle in rot" treffen sich die Anhänger des Rekordpokalsiegers um 14 Uhr am Theodor-Heuss-Platz.