Verrückte Schuhwahl: Saibari zieht nach Bundesligadebüt für den FC Bayern die Blicke auf sich
Reingekommen, zwei Torvorlagen – bingo. Ismael Saibari zeigte bei seinem gut halbstündigen Einsatz nach der Einwechslung in der 61. Minute von seiner besten Seite. Der Marokkaner, im Sommer für rund 50 Millionen Euro von der PSV Eindhoven nach München gewechselt, erhielt viel Lob für seinen Auftritt. Auch der zweite Neue, Nathaniel Brown, überzeugte – als Startelfspieler auf der Zehnerposition. Für den früheren Frankfurter kam dann Saibari rein und legte Aleksandar Pavlovic das 4:1 und Luis Díaz das 5:1 gegen den VfB Stuttgart auf.
Pavlovic lobt Saibari und Brown
"Nene und Isi – das sind Top-Top-Spieler, die uns richtig weiterhelfen. Die haben es heute auch super gemacht", meinte Pavlovic und erklärte: "Deswegen können die beiden auf sich stolz sein und wir freuen uns, dass sie hier sind." Harry Kane glaubt gar: "Saibari wird noch besser werden."
Schließlich kam der 25-Jährige mit einer Verletzung von der WM in Nordamerika an die Säbener Straße, erstmal stand Reha an. "Ich werde von Tag zu Tag fitter und fühle mich gut", verspricht er selbst und sagte in der Mixed Zone mit ruhiger Stimme und zwei verschieden farbenen Schnürsenkeln an den Sneakern (rechts rosa, links blau): "Jetzt liegt es am Trainer zu entscheiden, ob er mich in die Startelf stellt."

Effenberg lobt Saibari
Vielleicht schon am Mittwoch, wenn die Bayern zur ersten DFB-Pokalrunde bei Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück antreten (20.45 Uhr, ARD & Sky). Dann könnte Saibari, der Bälle glänzend festmachen kann und dann perfekt in die Schnittstelle bzw. in den Lauf spielt wie vor dem 5:1 von Díaz, anstelle von Brown starten. Auf der Zehnerposition, in seiner Lieblingsrolle.
"Saibari hat große Erfahrung. Das hat er schon in der Champions League und bei der Nationalmannschaft gezeigt", lobte ihn Sport1-Experte Stefan Effenberg am Sonntagvormittag im Doppelpass und sagte: "Er ist in der Mannschaft sofort angenommen und akzeptiert worden. Das hat man in den wenigen Minuten schon gesehen."
