Trotz Eberl-Verteidigung: Schmadtkes Bayern-Zukunft ist fraglich

Bayern-Sportvorstand will Trennungsgerüchte "nicht bestätigen". Doch intern gibt es Kritik.
von  Maximilian Koch
In der Kritik: Bayern-Chefscout Nils Schmadtke (r.), hier mit seinem Vater Jörg, dem langjährigen Bundesliga-Torhüter und -Manager.
In der Kritik: Bayern-Chefscout Nils Schmadtke (r.), hier mit seinem Vater Jörg, dem langjährigen Bundesliga-Torhüter und -Manager. © IMAGO/Moritz Mueller

Für Max Eberl war es wichtig, seinem Vertrauten Nils Schmadtke zur Seite zu springen. "Nein, das kann ich nicht bestätigen", sagte Eberl nach dem 4:2 in Heidenheim zu den Gerüchten um eine mögliche Trennung von Bayern-Chefscout Schmadtke.

"Nils hat noch ein Jahr Vertrag - so wie ich." Der 37-Jährige steht nach AZ-Informationen intern allerdings schon länger in der Kritik, sodass seine Zukunft bei den Münchnern sehr fraglich ist.

Bayern-Sportvorstand Max Eberl beim Testspiel in Heidenheim.
Bayern-Sportvorstand Max Eberl beim Testspiel in Heidenheim. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel

Eberl stärkt Schmadtke den Rücken

"Ich finde, wie die Mannschaft dasteht, das ist ein Gesamtwerk der sportlichen Leitung", ergänzte Sportvorstand Eberl, der Schmadtke im Herbst 2024 zu Bayern geholt hatte: "Die sportliche Leitung ist nicht ständig am Fußballplatz der anderen und kann Vergleiche anstellen: Welcher Spieler passt besser? Deswegen haben wir da einen sehr, sehr guten Job gemacht."

Nils Schmadtke.
Nils Schmadtke. © IMAGO/Norbert Jansen / fohlenfoto

Appell zu mehr Respekt im Umgang

Man könne, sagte Eberl, "bei Personen immer um die Qualität der Arbeit sprechen. Doch was jetzt gerade so passiert, finde ich zu viel. Wir sollten immer noch berücksichtigen, dass wir da über Menschen sprechen. Ob er jetzt bei Bayern weitermacht oder nicht - wir sollten Menschen nicht diffamieren. Das ist für mich ein Touch too much, was über Nils Schmadtke geschrieben wird."

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