Tritte, Ohrfeigen und andere Tätlichkeiten: Die Ausraster des Franck Robéry

Und schon wieder brennt ihm die Sicherung durch. Franck Ribéry hat nach seinem Techtelmechtel mit Julian Weigel vom BVB direkt im nächsten Spiel gegen Ben Yedder vom FC Sevilla die Krallen ausgefahren. Ribérys Ausraster in der Chronologie. 
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3. April 2018: Franck Ribéry schnappt sich beim ersten Champions-League Viertelfinale Ben Yedder vom FC Sevilla und sagt im Anschluss an das Spiel, die Aktion sei "nicht negativ" gewesen. Positiv schaut das nicht aus. Er sieht dafür nur Gelb.
imago/ActionPhoto 16 3. April 2018: Franck Ribéry schnappt sich beim ersten Champions-League Viertelfinale Ben Yedder vom FC Sevilla und sagt im Anschluss an das Spiel, die Aktion sei "nicht negativ" gewesen. Positiv schaut das nicht aus. Er sieht dafür nur Gelb.
31. März 2018: Schlagabtausch mit Julian Weigl vom BVB, Ribéry nimmt die aktivere Rolle ein. Beide Streithähne sehen Gelb.
imago/photoarena/Eisenhuth 16 31. März 2018: Schlagabtausch mit Julian Weigl vom BVB, Ribéry nimmt die aktivere Rolle ein. Beide Streithähne sehen Gelb.
12. September 2017: Ribéry ist beim Champions-League-Gruppenspiel gegen Anderlecht genervt von seiner Auswechslung, pfeffert sein Trikot weg und verweigert den Handschlag mit dem Trainer.
imago/Sven Simon/Tobias Hase/dpa/AZ 16 12. September 2017: Ribéry ist beim Champions-League-Gruppenspiel gegen Anderlecht genervt von seiner Auswechslung, pfeffert sein Trikot weg und verweigert den Handschlag mit dem Trainer.
24. September 2016: Beim Auswärtsspiel in Hamburg kneift der gefoulte Ribéry seinem Kontrahenten Nicolai Müller in die Wange. Die Aktion wird nicht als Tätlichkeit gewertet: er sieht nur Gelb.
imago/Oliver Ruhnke 16 24. September 2016: Beim Auswärtsspiel in Hamburg kneift der gefoulte Ribéry seinem Kontrahenten Nicolai Müller in die Wange. Die Aktion wird nicht als Tätlichkeit gewertet: er sieht nur Gelb.
14. August 2016: Im Supercup 2016 kann Ribéry den Dortmunder Felix Passlack nicht abschütteln und holt mit dem Ellenbogen aus. Es gibt Gelb für beide Spieler.
dpa 16 14. August 2016: Im Supercup 2016 kann Ribéry den Dortmunder Felix Passlack nicht abschütteln und holt mit dem Ellenbogen aus. Es gibt Gelb für beide Spieler.
21. Mai 2016: Ribéry bekommt im DFB-Pokalfinale im Spiel einen Tritt von Julian Weigl ab, danach gibt's Rudelbildung, woraufhin sich Castro dem Franzosen in den Weg stellt. Dafür gibt's den Finger ins Auge.
imago 16 21. Mai 2016: Ribéry bekommt im DFB-Pokalfinale im Spiel einen Tritt von Julian Weigl ab, danach gibt's Rudelbildung, woraufhin sich Castro dem Franzosen in den Weg stellt. Dafür gibt's den Finger ins Auge.
25. November 2014: Champions-League-Gruppenspiel gegen Manchester City. Ribéry verpasst Vincent Kompany unsanft eine Watschn. Der Schiedsrichter verzichtet auf einen Platzverweis und zeigt nur Gelb.
EPA/PETER POWELL/dpa 16 25. November 2014: Champions-League-Gruppenspiel gegen Manchester City. Ribéry verpasst Vincent Kompany unsanft eine Watschn. Der Schiedsrichter verzichtet auf einen Platzverweis und zeigt nur Gelb.
4. März 2015: Ribéry leistet sich im Pokalspiel gegen Braunschweig ein Duell mit Benjamin Kessel. Nachdem dieser ihn umgrätscht, steht der Franzose auf und tritt ihm unsanft gegen die Wade.
dpa 16 4. März 2015: Ribéry leistet sich im Pokalspiel gegen Braunschweig ein Duell mit Benjamin Kessel. Nachdem dieser ihn umgrätscht, steht der Franzose auf und tritt ihm unsanft gegen die Wade.
29. April 2014: Halbfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Real Madrid. Ribéry verpasst Daniel Carvajal eine Backpfeife. Es gibt keine Bestrafung. Ribéry beteuert, vorher auch von Carvajal geschlagen worden zu sein.
firo/Augenklick 16 29. April 2014: Halbfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Real Madrid. Ribéry verpasst Daniel Carvajal eine Backpfeife. Es gibt keine Bestrafung. Ribéry beteuert, vorher auch von Carvajal geschlagen worden zu sein.
25. Mai 2013: Auch im Finale der Champions League im Triple-Jahr holt Ribéry aus. Er schlägt dem damals noch für Dortmund spielenden Robert Lewandowski den Ellenbogen ins Gesicht. Auch hier gibt's keinen Platzverweis.
dpa 16 25. Mai 2013: Auch im Finale der Champions League im Triple-Jahr holt Ribéry aus. Er schlägt dem damals noch für Dortmund spielenden Robert Lewandowski den Ellenbogen ins Gesicht. Auch hier gibt's keinen Platzverweis.
2. April 2013: Franck Ribéry revanchiert sich bei Juventus-Spieler Arturo Vidal für zahlreiche Fouls, steigt dem Chilenen voll auf die Wade.
Rauchensteiner 16 2. April 2013: Franck Ribéry revanchiert sich bei Juventus-Spieler Arturo Vidal für zahlreiche Fouls, steigt dem Chilenen voll auf die Wade.
18. Dezember 2012: Ribéry wischt im DFB-Pokal-Achtelfinale Augsburgs Koo voll durchs Gesicht und kassiert dafür die Rote Karte.
M.i.S. 16 18. Dezember 2012: Ribéry wischt im DFB-Pokal-Achtelfinale Augsburgs Koo voll durchs Gesicht und kassiert dafür die Rote Karte.
16. Dezember 2011: Ribéry legt sich mit Kölns Sereno an. Und kassiert bereits in der 33. Minute die Gelb-Rote Karte.
Rauchensteiner/AK 16 16. Dezember 2011: Ribéry legt sich mit Kölns Sereno an. Und kassiert bereits in der 33. Minute die Gelb-Rote Karte.
21. April 2010: Halbfinal-Hinspiel der Champions League: Ribéry steigt zu hart gegen Lisandro Lopez ein und kassiert eine schwerwiegende Rote Karte. Er verpasst das Rückspiel und das Finale gegen Inter Mailand (0:2).
dpa 16 21. April 2010: Halbfinal-Hinspiel der Champions League: Ribéry steigt zu hart gegen Lisandro Lopez ein und kassiert eine schwerwiegende Rote Karte. Er verpasst das Rückspiel und das Finale gegen Inter Mailand (0:2).
25. April 2009: Platzverweis gegen Schalke. Ribéry hatte sich gegen Farfan zu einem Frustfoul hinreißen lassen. Gelb-Rot in der 76. Minute.
imago/Plusphoto 16 25. April 2009: Platzverweis gegen Schalke. Ribéry hatte sich gegen Farfan zu einem Frustfoul hinreißen lassen. Gelb-Rot in der 76. Minute.
25. März 2009: Schlagabtausch mit Andreas Görlitz vom Karlsruher SC. Ribéry holt aus und verpasst Görlitz eine ins Gesicht. Es gibt nur Gelb.
imago/ActionPictures 16 25. März 2009: Schlagabtausch mit Andreas Görlitz vom Karlsruher SC. Ribéry holt aus und verpasst Görlitz eine ins Gesicht. Es gibt nur Gelb.

Und schon wieder brennt ihm die Sicherung durch. Franck Ribéry hat nach seinem Techtelmechtel mit Julian Weigl vom BVB direkt im nächsten Spiel gegen Ben Yedder vom FC Sevilla die Krallen ausgefahren. Ribérys Ausraster in der Chronologie. 

Franck Ribéry und seine Ausraster. Im ersten Champions-League-Viertelfinale gegen den FC Sevilla (2:1) fiel der Franzose nicht nur durch seine gute Leistung (AZ-Note 2 - hier geht's zur Einzelkritik) und zwei Torbeteiligungen auf. Vor allem im Gedächtnis blieb mal wieder eine Aktion nahe an der Tätlichkeit: Nachdem er Franco Vázquez unsanft von den Beinen geholt und dafür einige böse Worte von Wissam Ben Yedder kassiert hatte, packte er diesen am Kragen und schubste ihn ungestüm zu Boden. 

Ribéry sah - wie so oft - nicht Rot oder Gelb-Rot sondern Gelb. Die Diskussion um den unverbesserlichen Heißsporn und einen vermeintlichen Schiri-Bonus: ewigwährend. Dabei hatte Ribéry erst beim letzten Ligaspiel gegen Borussia Dortmund eine, gelinde gesagt, intensivere Auseinandersetzung mit Julian Weigl. Der Franzose packte den zwölf Jahre jüngeren Weigl, ähnlich heftig wie Ben Yedder, am Kragen, beide Streithähne sahen die Gelbe Karte. 

Ein Blick in die Vergangenheit Ribérys zeigt: Probleme, sein Temperament zu kanalisieren, hatte der mittlerweile 34-Jährige schon immer. Eine Chronologie seiner Ausraster im Bayern-Dress sehen Sie oben in der Bilderstrecke.

Ribéry fliegt nicht - Fehlentscheidung? Lesen Sie hierzu das Pro und Contra der AZ-Redaktion

 

 

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