Sportvorstand Salihamidzic erklärt die Last-Minute-Transfers

Hasan Salihamidzic, Sportvorstand des FC Bayern, hat sich zur Transferpolitik des Rekordmeisters geäußert.
| AZ/dpa
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Hasan Salihamidzic, Sportdirektor des FC Bayern, am Rande der Bundesliga-Partie in Hoffenheim (1:4).
Hasan Salihamidzic, Sportdirektor des FC Bayern, am Rande der Bundesliga-Partie in Hoffenheim (1:4). © imago images/Jan Huebner

München - Kritische Stimmen waren laut geworden, Experten und Ex-Profis hatten die Deals des deutschen Rekordmeisters kritisiert.

Doch in den Augen von Sportvorstand Hasan Salihamidzic ist der FC Bayern nach seinem turbulenten Schlusseinkauf auf dem Transfermarkt gut für das herausfordernde Programm gerüstet.

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"Wir hatten in dieser Transferperiode zwei Fenster. In der ersten haben wir Nübel, Nianzou und Sané verpflichtet. Danach haben wir uns komplett auf die Champions League konzentriert und wollten die Mannschaft in Ruhe arbeiten lassen", erklärte Salihamidzic am Montag.

Salihamidzic: "Wir haben schwierige Zeiten"

Danach habe man schauen müssen, "was unsere Möglichkeiten sind". Die Verantwortlichen hätten sich Zeit gelassen, "um die besten Spieler zu verpflichten", sagte der 43-Jährige.

Nach den schon länger feststehenden Transfers von Leroy Sané, Alexander Nübel und Tanguy Nianzou hatten die Münchner kurz vor Ende der Transferperiode noch Marc Roca (Espanyol Barcelona), Eric Maxim Choupo-Moting (vereinslos), Bouna Sarr (Olympique Marseille), Douglas Costa (Juventus Turin) sowie Amateure-Neuzugang Tiago Dantas (Benfica Lissabon) verpflichtet.

"Wir haben schwierige Zeiten, alle Klubs der Welt müssen damit richtig umgehen. Deswegen mussten wir mit unserem Budget richtig umgehen", erläuterte Salihamdzic das Vorgehen des Vereins.
 

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Salihamidzic: Haben der Champions League alles untergeordnet

Der FC Bayern sei immer interessiert, dem Trainer sportlich die bestmögliche Mannschaft hinzustellen, "aber wir müssen auch sehen, dass wir nicht aus unserem finanziellen Rahmen rauskommen".

Dass die Deals erst so spät über die Bühne gingen und die Münchner in Zeitnot waren, begründete Salihamidzic mit der Teilnahme am Champions-League-Turnier-Finalturnier im August in Lissabon - wo der Titel gefeiert wurde.

Diesem Erfolg habe man alles untergeordnet: "Wir wollten die Mannschaft nicht durch Gerüchte zu kommenden oder gehenden Spielern belasten."

 

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Angesprochen auf Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea und den von Ajax Amsterdam zum FC Barcelona gewechselten Sergino Dest äußerte sich der Sportvorstand nicht konkret.
 
Er wolle nicht über Spieler sprechen, die nicht beim FC Bayern unter Vertrag seien, sagte er. Aber bei Transfers gebe es Grenzen und einen Punkt, an dem mehr passen müsse.
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