Real-Stars kommen zum Beckenbauer-Abschied

Späte Ehre für den „Kaiser“: 33 Jahre nach seinem Wechsel nach New York bekommt Franz Beckenbauer vom FC Bayern München doch noch sein Abschiedsspiel.
| Abendzeitung
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
Franz Beckenbauer
dpa Franz Beckenbauer

MÜNCHEN - Späte Ehre für den „Kaiser“: 33 Jahre nach seinem Wechsel nach New York bekommt Franz Beckenbauer vom FC Bayern München doch noch sein Abschiedsspiel.

„Es war überfällig, das damals Verpasste nachzuholen“, sagte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl- Heinz Rummenigge am Mittwoch in München. In der mit 69 000 Zuschauern ausverkauften Allianz Arena empfängt der deutsche Fußball- Rekordmeister am Freitag (21.00 Uhr/ZDF live) den spanischen Rekordchampion Real Madrid. Laut Rummenigge wollen die „Königlichen“ mit ihrer bestmöglichen Mannschaft antreten.

Rummenigge bedauerte es, dass Beckenbauer bei seinem Wechsel 1977 zu Cosmos New York nicht gebührend verabschiedet worden ist. „Das war nicht FC-Bayern-like. Franz ist die größte Persönlichkeit, die der FC Bayern je hatte“, betonte der Bayern-Chef. Eine besondere Auszeichnung wird es für den Ehrenpräsident aber nicht geben. „Er hat längst alles von uns“, so Rummenigge. Von den Einnahmen werde ein namhafter Betrag an die Beckenbauer-Stiftung gehen.

Der letzte Test der Bayern vor dem Saisonstart mit der Pokalpartie am Montag gegen die Amateure von Germania Waldeck und dem Bundesligaauftakt gegen den VfL Wolfsburg am 20. August wäre fast geplatzt. „Das Spiel war kurzfristig gefährdet“, berichtete Rummenigge. Das Münchner Kreisverwaltungs-Referat (KVR) hatte dem Nobel-Club um Trainer José Mourinho und Superstar Cristiano Ronaldo gemäß dem Glücksspiel-Staatsvertrag verboten, mit dem Trikot ihres Sponsors „bwin“ aufzulaufen.

Real werde die Werbung für unerlaubte Glücksspiele beim Freundschaftsspiel untersagt, hieß es in einem Schreiben des KVR an die Spanier, die jetzt in der WM-Arena nicht ihr Originaltrikot tragen dürfen. „Das ist schade und gefällt mir nicht. So etwas wirft einen Schatten auf unsere bayerische Gastfreundschaft“, meinte Rummenigge.

dpa

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren