Raum bestätigt: Bayern-Wunschspieler bekommt WM-Stammplatz

Der Stammplatz in der deutschen Nationalmannschaft ist für David Raum vorerst futsch – doch er ist weit davon entfernt, sich hängen zu lassen. "So ein Turnier ist lang. Ich akzeptiere meine Rolle – und komme ich rein, gebe ich alles. Selbst, wenn ich am Anfang nicht starte, weiß die Mannschaft, dass sie sich auf mich verlassen kann", sagte der Linksverteidiger am Mittwoch auf der launigen Pressekonferenz mit seinem Leipzig-Kollegen Assan Ouédraogo im DFB-Quartier in Winston-Salem.
Raum war in der WM-Qualifikation gesetzt, dann aber leicht angeschlagen, was Nathaniel Brown für sich nutzte. Der Frankfurter, der vom FC Bayern umworben wird, spielte zuletzt gegen Ghana, Finnland und die USA, Brown wird auch am Sonntag (19 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV) gegen Curacao in Houston in der Startelf von Bundestrainer Julian Nagelsmann stehen. Das ist spätestens jetzt klar.
Raum lobt Konkurrent Brown: "Macht das herausragend"
"Nene macht es sehr, sehr gut", lobte Raum seinen Konkurrenten. "Er spielt in Frankfurt sehr offensiv und macht das herausragend. Ich hatte körperliche Probleme, komme aber immer besser in Fahrt. Ich werde immer fitter."

Doch zunächst heißt es für den 28-Jährigen: Zuschauen. Das ändert freilich nichts an Raums Motivation. "Keiner erwartet etwas von uns nach den letzten beiden Weltmeisterschaften", sagte der Kabinen-DJ: "Das ist perfekt für uns, wir können der Welt zeigen, wie gut wir sind. Wir haben den Anspruch, wieder an die Weltspitze zu kommen."
Die Vorzeichen seien "sehr gut, weit zu kommen", ergänzte Raum: "Wir wollen das Maximum erreichen." Den WM-Titel.