"Nicht nur Sparring-Partner abgeben"

Bundesliga-Aufsteiger Hertha BSC Berlin will am Samstag gegen den FC Bayern nicht nur Punktelieferant sein. Auf Stürmer Ramos muss Babbels Team wahrscheinlich verzichten.
| SID
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Will den Bayern nicht nur als Punktelieferant dienen: Herthas Trainer Markus Babbel.
Carmen Jaspersen, dpa/ firo Will den Bayern nicht nur als Punktelieferant dienen: Herthas Trainer Markus Babbel.

Bundesliga-Aufsteiger Hertha BSC Berlin will am Samstag gegen den FC Bayern nicht nur Punktelieferant sein. Auf Stürmer Ramos muss Babbels Team wahrscheinlich verzichten.

Berlin - Der Kolumbianer konnte auch am Dienstag nicht mit der Mannschaft trainieren. „Es wird eng. Er hat vier Wochen nicht richtig trainieren können“, sagte Trainer Markus Babbel. Der Kolumbianer muss sich schonen, da seine Blutwerte nach einer Zysten-Operation noch nicht wieder zufriedenstellend sind. Auch Mittelfeldspieler Ronny konnte am Mannschaftstraining nicht teilnehmen. Der Brasilianer laboriert weiterhin an einer Fußgelenk-Verletzung. „Er hat nach wie vor Schmerzen und muss ein Reha-Training absolvieren“, sagte Babbel.

Wieder fit ist Mittelfeldspieler Patrick Ebert, der seine Knieprellung auskuriert hat. Vor der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte dämpfte Trainer Babbel die Erwartungen. „Das wird ein Bonusspiel für uns. Wir haben nichts zu verlieren“, sagte der Trainer. Der gebürtige Münchner war als Profi für die Bayern bis 2000 im Einsatz, ehe er seine Laufbahn beim FC Liverpool (2000 bis 2004) und dem VfB Stuttgart (2004 bis 2007) fortsetzte und ausklingen ließ.

„Für die Bayern ist die Partie nichts Besonderes, doch wir fahren nicht dahin, um einfach nur den Sparringspartner abzugeben“, sagte Babbel. Auch Mittelfeldspieler Andreas Ottl sieht die Hertha nicht als Punktelieferant. „Du musst die ganze Zeit hellwach sein, tief stehen und nicht die Nerven verlieren, wenn die Bayern 60 Prozent Ballbesitz haben. Dann hast du vielleicht eine Chance“, sagte Ottl, der vor der Saison von den Bayern zur Hertha gewechselt war. „Das wird für mich in München kein Heimspiel, sondern ein Auswärtsspiel. Dennoch freue ich mich auf das Wiedersehen mit vielen alten Freunden“, sagte Ottl. 

 

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