Real statt Bayern? Lennart Karls Traum sorgt für Wirbel – Matthäus reagiert deutlich

"Irgendwann will ich auf jeden Fall mal zu Real Madrid": Mit einem locker ausgesprochenen Traum sorgt Bayern-Jungstar Lennart Karl für Aufsehen. Die deutschen Fußball-Legenden haben klare Standpunkte.
AZ/dpa |
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Will - irgendwann mal - gern für Real Madrid spielen: Lennart Karl. (Archivbild)
Will - irgendwann mal - gern für Real Madrid spielen: Lennart Karl. (Archivbild) © Sven Hoppe/dpa

In der Debatte um seinen locker ausgesprochenen Traum von Real Madrid hat Bayern-Jungstar Lennart Karl Rückendeckung der deutschen Fußball-Legenden erhalten. "Ich finde es gut, wenn jemand auch schon mit 17 Selbstvertrauen hat. Sich die Ziele zu setzen, hat auch gar nichts mit Überheblichkeit zu tun. Ich finde es ehrlich, aber nicht überheblich und nicht arrogant", sagte Lothar Matthäus in seiner Sky-Kolumne.

Dabei gehe es auch gar nicht immer allein ums Geld, "sondern auch mal um eine neue Herausforderung, um sich wieder aufzufrischen".

Der 17-Jährige habe nicht gesagt, dass er in den nächsten zwei Jahren bei Real spielen wolle. "Es ist sein Traum. Träume können in Erfüllung gehen, aber dafür muss man auch arbeiten und davon würde auch der FC Bayern profitieren", sagte Matthäus. Auch er habe Träume gehabt und hätte gerne mal für die Königlichen gespielt. Ein Wechsel des Weltfußballers von 1991 habe aber damals wegen seines Vertrags bei Inter Mailand nicht geklappt.

Aussage bei Fanclub-Besuch sorgt für Aufsehen

Lennart Karl war beim Besuch eines Bayern-Fanclubs gefragt worden, ob er einen Traumverein außer Bayern München habe - worauf der junge Offensivspieler mit einem Lächeln antwortete: "Natürlich ist Bayern ein sehr großer Verein. Es ist ein Traum, da zu spielen. Aber irgendwann will ich auf jeden Fall mal zu Real Madrid. Das ist mein Traumverein, aber das bleibt unter uns." Unter Fußballfans sorgten diese Worte für Aufsehen.

Günter Netzer, der selbst für Real Madrid spielte, sieht die Karl-Aussage positiv. "Er hat nicht von einem schnellen Wechsel gesprochen, sondern von einem Traum. Ich finde, das Ziel Real darf man als junger Spieler durchaus haben", sagte Netzer bei "Bild".

Schuster: Wer solche Träume hat, will "bis an die Weltspitze gehen"

Dort lobte auch Ex-Real-Spielmacher Bernd Schuster den Offensivspieler: "Ich finde es toll, dass Lennart Karl das so klar geäußert hat. Man soll doch seinen Träumen nachgehen – auch als Fußballer. Ein gutes Zeichen, weil es zeigt, dass man bis an die Weltspitze gehen möchte."

Seit dieser Saison überzeugt Karl bei den Bayern-Profis, in bislang 22 Pflichtspielen trug er sechs Tore und zwei Vorlagen bei. Sein Vertrag in München gilt bis Sommer 2028. Laut Sky verlängert sich der Vertrag an Karls 18. Geburtstag am 22. Februar automatisch um ein Jahr bis 2029.

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  • rotweiss am 06.01.2026 11:21 Uhr / Bewertung:

    Der Junge kennt die Sportanlagen von Real,also ist die Aussage nicht weiter schlimm.
    Wenn Real weiterhin so verschuldet ist,erübrigt sich das Thema von alleine !

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  • keinerosarotebrille am 06.01.2026 11:07 Uhr / Bewertung:

    Null Thema, also auch null sog. „Wirbel“!

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  • Südstern7 vor 41 Minuten / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von keinerosarotebrille

    Und selbst FALLS die Träume des Lennart Thema wären, so sähe ich diese Aussage sehr, sehr positiv im Sinne des FC Bayern!
    Wir hatten schon Sportler im Verein - sie sind sogar in der Mehrzahl, die glaubten wenn sie einen Vertrag beim FC Bayern unterschreiben, dann wäre damit die berufliche Karriere abgeschlossen. Und so spielten sie dann auch, fast möchte man sagen "beamtenmäßig". Den Gnabry habe ich immer im Verdacht diese Einstellung zu haben.

    Von daher ist es in der Tat erfreulich, dass ein Spieler den Ehrgeiz hat in die große Welt zu gehen. Was unserer Mannschaft nur zugute kommt, denn da muss er zuvor Außergewöhnliches leisten. Ehrgeiz und Ziele zu setzen sind Eigenschaften, an denen man wachsen kann, zum Wohle der eigenen Mannschaft.

    Ich wäre der letzte, der einem jungen Burschen seine Träume nehmen will. Ganz zu schweigen von der Ablösesumme, die in die Kassen des FC Bayern fließen würde. Alles im Konjunktiv(!), denn erst mal muss er seine derzeitige Leistung kompensieren.

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