Nach dem Reiter-Aus: Sixt wird neuer Aufsichtsrat beim FC Bayern

Das mächtigste Gremium des FC Bayern ist wieder vollständig. Alexander Sixt ist der neue Mann im Aufsichtsrat des Klubs. Der Unternehmer wurde auf einer Sitzung am Freitagabend zunächst zum Vorsitzenden des Verwaltungsbeirats gewählt. Dieser ist automatisch Teil des Aufsichtsrates. "Alexander Sixt bringt alles mit, um den FC Bayern bei seiner Weiterentwicklung unterstützen zu können", wird Präsident Herbert Hainer in der Pressemitteilung zitiert.
Hainer: "Wir schauen zuversichtlich in die Zukunft"
Der gebürtige Dingolfinger weiter: "Er verfügt über einen umfangreichen wirtschaftlichen Background und ein großes Netzwerk und wird für frische Impulse sorgen. Wir sind sehr glücklich, ihn als Vorsitzenden unseres Verwaltungsbeirats gewonnen zu haben und schauen zuversichtlich in die Zukunft." Sixt selbst freut sich über seine neue Position im Klub.
"Ich möchte im Verwaltungsbeirat meinen Beitrag leisten, damit der FC Bayern weiterhin Maßstäbe setzt – auf wie außerhalb der Spielfelder", sagt Sixt, der Co-Vorstandsvorsitzender der SIXT SE ist. Dass es überhaupt dazu kommt, hat eine lange Vorgeschichte. Ursprünglich sollte Dieter Reiter die Position einnehmen. Doch weil sich dieser das Amt nicht genehmigen ließ (die AZ berichtete exklusiv), musste er zurücktreten.

Hoeneß, Hainer und Rummenigge sitzen im Aufsichtsrat
Neben Sixt sitzen unter anderem Hainer, Ehrenpräsident Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge im Aufsichtsrat der Münchner.