Musste Unterhaching eine Ablöse an den FC Bayern zahlen? Die Details zum Wechsel von Seitz
Es dauerte alles ein bisschen länger, als Präsident Manni Schwabl ursprünglich ankündigte. Aber wie heißt es so schön: Gut Ding braucht Weile. Am Donnerstagmittag war es so weit. Der Vertrag wurde unterzeichnet und die Pressemitteilung versendet. Die Spielvereinigung Unterhaching hat einen neuen Cheftrainer.
Frensch arbeitete bei der Spielvereinigung erfolgreich
Holger Seitz wechselt vom FC Bayern in die Vorstadt. "Mit ihm bekommen wir einen Trainer, der die Regionalliga Bayern sehr gut kennt und über viele Jahre bewiesen hat, dass er junge Spieler entwickeln und an den Herrenbereich heranführen kann", zeigte sich Schwabl zufrieden. Damit kann sich Interimstrainer Janek Frensch fortan wieder um die U16 kümmern, wenngleich seine Arbeit nicht gerade erfolglos war. Im Gegenteil: Unter dem 28-Jährigen kassierte die Spielvereinigung in der Liga erst eine Niederlage, steht mit einem Spiel weniger punktgleich mit dem TSV 1860 auf Rang sechs.

Seitz hatte unbefristeten Vertrag beim FC Bayern
Doch von Anfang an war klar: Zur Dauerlösung sollte der NLZ-Trainer nicht werden. Schwabl war seit Wochen im intensiven Austausch mit Seitz. Ein Grund, warum sich die Einigung zog, war, dass er selbst Bedenkzeit brauchte. Hintergrund: Nach AZ-Informationen hatte Seitz einen unbefristeten Vertrag beim FC Bayern, wo er bis zum Ende der vergangenen Saison für die Amateure zuständig war. Dieser wurde nun aufgelöst. Wie die AZ erfuhr, musste die Spielvereinigung keine Ablösesumme zahlen.
Seitz war Kandidat für die Nachfolge von Augenthaler
Ursprünglich sollte der 51-Jährige in der Jugend des Rekordmeisters auch einen neuen Job übernehmen (die AZ berichtete). Konkret handelte es sich dabei um ein Engagement in der Global Academy des FC Bayern. Dort wurde im Sommer eine Stelle frei, nachdem sich Klaus Augenthaler in den Ruhestand verabschiedete. Am Ende übernahm Sebastian Dreier einen Posten als Cheftrainer der Bayern-Academy in San Diego. Und Seitz, den zog es in die Vorstadt.
"Unser gemeinsames Ziel ist es, ohne Zeitdruck und mit ruhiger Hand eine schlagkräftige Mannschaft aufzubauen", sagte der neue Chefcoach der Hachinger. Eine lange Eingewöhnungszeit hat er aber nicht. Schon am Samstag (14 Uhr) steht seine Premiere an. Die SpVgg gastiert bei der Spielvereinigung Bayreuth.
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