München, Dortmund, Liverpool: Was wird aus Götze?

Die Spekulationen über die Zukunft von Mario Götze reißen nicht ab. Als mögliche neue Klubs des WM-Helden werden Borussia Dortmund und der FC Liverpool gehandelt.
| SID
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BVB-Boss Watzke schließt eine Rückkehr von Mario Götze zu Borussia Dortmund nicht mehr aus.
dpa BVB-Boss Watzke schließt eine Rückkehr von Mario Götze zu Borussia Dortmund nicht mehr aus.

Dortmund - Beim Viertelfinal-Hinspiel in der Europa League zwischen Borussia Dortmund und dem FC Liverpool am Donnerstagabend wird Mario Götze ganz genau hingeschaut haben. Sowohl sein ehemaliger Verein Dortmund als auch der Klub seines Ex-Trainers Jürgen Klopp werden als künftige Arbeitgeber des WM-Helden vom deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München gehandelt.

Lesen Sie hier: Ging Mario Götze zu früh zu Bayern?

 

Watzke schließt Götzes Dortmund-Rückkehr nicht aus

 

Götze hält sich mit Aussagen über seine Zukunft zurück, dafür reden andere über den 23-Jährigen. "Wenn er auf dem Markt sein sollte, werden wir uns Gedanken machen, ob es Sinn macht oder keinen Sinn macht", sagte Hans-Joachim Watzke. Der BVB-Geschäftsführer betonte allerdings, dass er weder von Götze noch von seinem Verein gehört habe, dass man die Zusammenarbeit im Sommer beenden wolle. Eine Rückkehr zu den Schwarz-Gelben, mit denen Götze zwei Meistertitel (2011 und 2012) und den DFB-Pokal (2012) gewann, schließt Watzke aber nicht aus: "Für jeden Spieler, der Verdienste um diesen Verein hat, steht die Tür offen - das ist keine Frage."

Lesen Sie hier: Mario Götze - Tor-Therapie vor Peps Augen

Bei einer Vielzahl der Fans würde eine spektakuläre Rückholaktion des hochbegabten Offensivspielers allerdings auf wenig Verständnis stoßen. Den Wechsel ihres damaligen Lieblings vor drei Jahren zum großen Rivalen an die Isar für 37 Millionen haben sie Götze nie verziehen. Bei den Gastspielen der Münchner im Signal Iduna Park wird der in Ungnade gefallene Götze immer gnadenlos ausgepfiffen.

 

Auch Wechsel in die Premier League möglich

 

Sollten die Bayern und ihr neuer Trainer Carlo Ancelotti sich am Saisonende dazu entscheiden, Götze trotz eines Vertrags bis Juni 2017 ziehen zu lassen, würde der Weg auf die Insel für den Nationalspieler deutlich unproblematischer verlaufen. Bei den Anhängern des FC Liverpool würde er mit offenen Armen empfangen, bei Klopp steht Götze hoch im Kurs.

"Jeder weiß, dass ich Mario Götze mag. Ich kenne ihn besser als andere Spieler", sagte Klopp, der betonte, dass es nicht der beste Tag seines Lebens gewesen sei, als er gehört habe, dass Götze zu Bayern München wechseln würde. Zu einer möglichen Verpflichtung Götzes äußerte sich Klopp aber verhalten: "Wir können jetzt zwei Stunden über Mario Götze reden, aber es würde nicht ein Prozent daran ändern, ob er hierher wechselt oder irgendwo anders hin."

Lesen Sie hier: Wechsel-Gerüchte um Mario Götze werden lauter

Gegen Liverpool könnte das Argument sprechen, dass sich der ehemalige englischen Rekordmeister wohl nicht für die Champions League qualifiziert. Dortmund hat die Teilnahme an der europäischen Königsklasse derweil bereits sicher. Götze steht jedenfalls am Scheideweg. Das weiß auch Joachim Löw, der zuletzt ein Gespräch mit Götze führte. "Ein Wechsel", berichtete Löw, sei dabei "ein zentrales Thema" gewesen. Dortmund und Liverpool dürften es damit auch gewesen sein.

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