Müller & Co.: Fertig für Madrid

Van Gaal hat schon die Anfangsformation gefunden, die gegen Inter gewinnen soll.
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Letztes Jahr gelang ihm beinahe alles: Thomas Müller war die Bayern-Entdeckung der Saison - und im zweiten Jahr?
dpa Letztes Jahr gelang ihm beinahe alles: Thomas Müller war die Bayern-Entdeckung der Saison - und im zweiten Jahr?

Van Gaal hat schon die Anfangsformation gefunden, die gegen Inter gewinnen soll.

BERLIN Ob Hamit Altintop demnächst den größten Tag seiner Fußballkarriere erlebt, entscheidet sich im Laufe dieser Woche – in Lausanne. Deutscher Meister und Pokalsieger ist er schon mal vor zwei Jahren geworden, im selben Jahr auch EM-Dritter mit der türkischen Nationalmannschaft. Aber die Teilnahme am Champions-League-Finale in Madrid wäre sicher der Höhepunkt seiner bislang sieben Profi-Jahre.

In Lausanne ist das CAS zu Hause, die oberste Sportgerichtsbarkeit und damit letzte Entscheidungsinstanz für Sportverbände wie zum Beispiel die Uefa. Die hatte Altintops Mannschaftskameraden Franck Ribéry nach seinem Foul im Halbfinal-Hinspiel in Lyon für drei Spiele gesperrt, und wenn das CAS am Dienstag oder Mittwoch diese Sperre bestätigt, ist für Ribéry nach dem DFB-Pokalfinale am kommenden Samstag endgültig Saisonschluss beim FC Bayern – und Altintop stünde in der Startelf für Madrid.

Selbst im Gute-Laune-Spiel gegen Hertha BSC dachte das Feierbiest Louis van Gaal natürlich schon an die nächsten beiden Partien. So durfte zunächst Mark van Bommel nach der Halbzeit Pause machen, und nach 60 Minuten war auch für Ribéry Schluss. Der Erfolgs-Coach erklärte: „Wichtig ist, dass die Mannschaft im Rhythmus bleibt“, sagte van Gaal, „wir haben alles im April und Mai gewonnen. Wenn ich andere Spieler aufgestellt hätte, dann wäre der Fluss gestört. Ribéry habe ich nach 60 Minuten rausgenommen. Dafür kam Altintop. Der muss ja das Finale in der Champions League spielen.“

Damit steht die Start-Elf samt allen Robbenmüllerbommels für Madrid fast fest – bis auf die Defensive. Momentan scheint die Variante mit Diego Contento auf links und Holger Badstuber in der Innenverteidigung die wahrscheinlichste – und für Martin Demichelis die unschönste. Der Argentinier war gegen Hertha gesperrt und wurde auch bei der anschließenden Meisterfeier nicht gesichtet. tbc/ps

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