Medizincheck: Shaqiri schon in München

Bayerns Wunschspieler Xherdan Shaqiri vom FC Basel soll bis 2016 unterschreiben. Der 20-Jährige unterzieht sich der sportärztlichen Untersuchung.
| Thomas Becker
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Vor der Praxis von Klubarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt: Bald-Bayer Xherdan Shaqiri nach dem Medizincheck.
Screenshot Sport1 Vor der Praxis von Klubarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt: Bald-Bayer Xherdan Shaqiri nach dem Medizincheck.

Bayerns Wunschspieler Xherdan Shaqiri vom FC Basel soll bis 2016 unterschreiben. Der 20-Jährige Mittelfeldspieler unterzieht sich in München der sportärztlichen Untersuchung. 

München – Nur ein Mal stand beim FC Basel in dieser Woche das Wörtchen „frei“ im Trainingsplan: am Dienstag. Weder Xherdan Shaqiri noch sein Berater Wolfgang Vöge gingen an diesem Tag ans Telefon. Sie hatten zu tun: die nähere Zukunft des 20-Jährigen in neue Bahnen zu lenken – von Basel nach München. Am trainingsfreien Tag hatte der Schweizer Nationalspieler einen Termin beim Arzt, er absolvierte die sportärztliche Untersuchung bei Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, dem Vereinsarzt des FC Bayern. Um 14.45 Uhr verließ er dessen Praxis – und wurde vom Fahrdienst des Rekordmeisters weggebracht.

Wohl, um anschließend die letzten Details des Deals mit Sportdirektor Christian Nerlinger klarzumachen.

In den Tagen zuvor war das Interesse der Bayern an dem offensiven Mittelfeldspieler publik geworden. Von einem Vertragsangebot bis 2016 ist die Rede und von einer Ablösesumme zwischen neun und 13 Millionen Euro. Der FC Bayern wollte sich nicht konkret äußern. „Das ist nicht das Thema“, sagte Trainer Jupp Heynckes am Montag, fügte aber hinzu: „Ich habe mir Basel schon mal angeschaut. Es ist doch klar, dass man da Spieler sieht, die herausragen.“

Dies gilt für Shaqiri – und auch wenn Heynckes mauert, der Transfer scheint über die Bühne zu gehen. Ab Sommer wird der Jungstar für den FC Bayern spielen. Nach München kommen wird er ohnehin bald wieder: in einem Monat, mit dem FC Basel, zum Achtelfinal-Rückspiel der Champions League. Das Hinspiel beim Schweizer Tabellenführer in Basel steigt bereits am 22. Februar.

Keine einfache Situation für Shaqiri, der zuletzt Angebote von Galatasaray Istanbul und Zenit St. Petersburg abgelehnt hatte. Der klein gewachsene (1,69m) Sohn kosovo-albanischer Eltern lebt seit frühester Kindheit in der Schweiz, hat unter Ottmar Hitzfeld schon 17 Länderspiele absolviert (vier Tore), wurde zwei Mal Schweizer Meister, 2010 auch Pokalsieger und im Vorjahr „Schweizer Spieler des Jahres“. Lionel Messi und Cristiano Ronaldo sind seine Vorbilder.

Sein Ex-Trainer Thorsten Fink lobte: „Das ist ein ganz frecher Hund. Er ist spielstark, dribbelstark. Er ist wie so ein Ninja Hero Turtle.“ Spannend wird allerdings, wo der offensive Linksfuß Shaqiri im bestens besetzten Bayern-Mittelfeld Platz finden wird.

 

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