"Magische Nacht": So wird das Pokalfinale des FC Bayern

Am 23. Mai steigt das Pokalfinale im Berliner Olympiastadion. Dort wird unter anderem ein neuer Ball zum Einsatz kommen.
von  AZ
Mit diesem Ball wird der FC Bayern im Berliner Olympiastadion gegen Stuttgart spielen.
Mit diesem Ball wird der FC Bayern im Berliner Olympiastadion gegen Stuttgart spielen. © IMAGO

Bis Mittwoch haben die Bayern frei – Kräfte sammeln für das letzte Heimspiel der Saison gegen den 1. FC Köln (Samstag, 15.30 Uhr) und natürlich das Pokalfinale am 23. Mai (20 Uhr) im Olympiastadion gegen den VfB Stuttgart. "Jetzt sind wir in Berlin dabei und wollen das Ding auch mit nach Hause nehmen", sagte Sportdirektor Christoph Freund am Montag bei der Übergabe des Pokals im Roten Rathaus in Berlin kämpferisch.

Freund: "Es ist eine magische Nacht"

Einfach wird das allerdings laut dem Österreicher keinesfalls. Im Gegenteil. "Viel schwieriger kann es eigentlich nicht sein", so Freund: "Der VfB spielt richtig guten Fußball und ist in wichtigen Spielen da." Und geht als amtierender Pokalsieger in das Spiel. Im vergangenen Jahr gewannen die Schwaben um Trainer Sebastian Hoeneß das Endspiel mit 4:2 gegen Arminia Bielefeld.

Allerdings: Gegen Stuttgart gewannen die Bayern in der laufenden Saison den Supercup sowie beide Bundesliga-Spiele. Ein gutes Omen für die Mannen von Trainer Vincent Kompany? Klar ist schon jetzt: Es wird mehrere Debüts in der Hauptstadt geben. "Ich war einmal in Berlin als Zuschauer dabei. Das war Bayern gegen Dortmund. Es ist alles viel größer, es ist eine magische Nacht. Das wird sicher ein ganz spezieller Abend", sagte Freund. In seiner Heimat hat Freund bereits ein Pokalendspiel erlebt, das deutsche Finale sei jedoch etwas Besonderes, meinte er.

Will mit dem FC Bayern den Pokal gewinnen: Sportdirektor Christoph Freund, hier mit Stuttgart-Boss Fabian Wohlgemuth.
Will mit dem FC Bayern den Pokal gewinnen: Sportdirektor Christoph Freund, hier mit Stuttgart-Boss Fabian Wohlgemuth. © IMAGO

Technologie-Ball feiert beim Pokalfinale Premiere 

Nicht nur den Bayern-Boss wird das 83. Pokalfinale eine Premiere. Auch für den Schiedsrichter. Sven Jablonski wird die Partie leiten. „Es ist eine große Ehre, dieses Finale leiten zu dürfen, wird der Bremer in einer Mitteilung des DFB zitiert: "Für uns als Team ist das DFB-Pokalfinale ein absolutes Highlight, und wir freuen uns riesig auf einen besonderen Fußballabend in Berlin."

Auch der Ball wird an jenem Tag anders sein. Erstmals im deutschen Profifußball ist darin eine Sensortechnologie verbaut. Der "iBall" von Hersteller Derbystar ist mit der "Connected Ball Technology" ausgestattet, die in Zusammenarbeit mit der Kinexon Sports & Media GmbH bereitgestellt wird. "Ein im Ball integrierter Sensor erfasst hochpräzise und in Echtzeit Daten zu Ballkontakten, Geschwindigkeit, Flugbahn und Rotation - ohne Einfluss auf Gewicht, Flug- und Sprungeigenschaften oder die Performance des Spielballs", heißt es.

Technologie-Ball soll VAR-Prozesse unterstützen

Die erfassten Daten sollen unter anderem VAR-Prozesse sowie das halbautomatische Abseits unterstützen und bilden laut DFB "gleichzeitig die Grundlage für weiterführende technische und taktische Spielanalysen sowie die Visualisierung zentraler Spielsituationen wie Dribblings, Pässe und Abschlüsse".

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