Lewandowski privat: Freunde plaudern in Interview über Star-Stürmer

In einem Interview spricht die Familie von Robert Lewandowski über seine private Seite. Ein ehemaliger Mitspieler plaudert aus, dass der Bayern-Angreifer früher eine ganz besondere Schwäche hatte.
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Gut gelaunter Torjäger: Bayerns Robert Lewandowski. (Archivbild)
Gut gelaunter Torjäger: Bayerns Robert Lewandowski. (Archivbild) © Adam Pretty via www.imago-images.de (www.imago-images.de)

München - Champions-League-Sieger, Europas Fußballer des Jahres, Tormaschine mit Astralkörper und chronischer Torschützenkönig der Bundesliga: Das ist Robert Lewandowski. Doch zum polnischen Star-Stürmer des FC Bayern gehört auch eine private Seite. Sein nächstes Umfeld beschreibt in einem Interview auf der Bayern-Website die eher unbekannten Seiten des Angreifers.

Lewandowskis ehemaliger Teamkollege Kamil Baczek erinnert sich an seine Anfangszeit bei Varsovia Warschau. Lewandowski war als Kind klein und schmal, so sein ehemaliger Mitspieler in der Jugend. "Man musste sich fast Sorgen machen, dass ihm nichts passiert."

Früher Teamkollege von Lewandowski: "Jetzt schießt er sogar ganz annehmbare Freistöße"

Auch Lewandowskis früher Teamkollege Tomasz Chalas vom damaligen Drittligisten Znicz Pruszków erinnert sich noch gut an die Zeit, in der Lewandowski noch nicht der Lewandowski von heute war. Mittlerweile sei der Bayern-Angreifer kräftiger und kopfballstärker, so Chalas. "Jetzt schießt er sogar ganz annehmbare Freistöße, das konnte er früher bei Znicz noch nicht", fügt er lachend hinzu.

Bayerns Robert Lewandowski und seine Ehefrau Anna nach dem Gewinn der Meisterschaft 2019.
Bayerns Robert Lewandowski und seine Ehefrau Anna nach dem Gewinn der Meisterschaft 2019. © Frank Hoermann/imago images

Auch Lewandowskis Frau Anna packt auf der Bayern-Webseite Seite über ihren Mann aus. Sein Ehrgeiz ist riesig, verrät Lewandowska. "Hundertprozentig zufrieden mit sich ist er eigentlich nie – auch wenn er zwei Tore geschossen hat. Dann sagt er, dass er noch ein, zwei mehr hätte erzielen können." Seine aktuelle Torausbeute in der Bundesliga verdeutlicht das eindrücklich. Zehn Tore in nur fünf Spielen. Lewandowskis Torhunger ist wirklich riesig.  

Robert Lewandowski: Unersättlicher Torjäger mit strengem Ernährungsplan

Anna Lewandowska ist auch für Lewandowskis Astralkörper verantwortlich. Die professionelle Karate-Kämpferin weiß, wie sich Spitzensportler ernähren müssen. So verzichten die Lewandowskis auf Laktose, Weizenmehl, weißen Zucker und Frittiertes. "Wir essen zuerst die Nachspeise oder die Kohlenhydrate und danach Eiweiß", erklärt die Frau des Torjägers den Ernährungsplan. "Wichtig ist auch, dass man langsam isst. Das ist für uns beide nicht leicht."

Für die AZ-Leser der Spieler der Saison: Robert Lewandowski. Für den Bayern-Angreifer geht mit dem Titel in der Champions League ein Traum in Erfüllung
Für die AZ-Leser der Spieler der Saison: Robert Lewandowski. Für den Bayern-Angreifer geht mit dem Titel in der Champions League ein Traum in Erfüllung © imago images / Poolfoto UCL

Neben der Ernährung sprechen die beiden auch über sportliche Leistungen. Nach Auswärtsspielen ruft Lewandowski immer bei ihr an, so Lewandowska. Natürlich rief Robert sie auch nach dem Sieg in der Champions League an. "Er sagte: 'Wir haben es geschafft! Wir haben gewonnen! Wir alle zusammen!' Er meinte damit die Mannschaft, aber auch unsere Familie und Freunde. Alle, die ihn in seiner Karriere unterstützt haben. Die Champions League war sein großer Traum."

Die Gefühlswelt des Robert Lewandowski

Seinen größten Traum hat sich Lewandowski mit dem Titel in der Königsklasse also erfüllt. Nach dem Gewinn der Champions League konnte er selbst nicht mehr seine Emotionen kontrollieren, verrät der Bayern-Stürmer. Eigentlich sei er ein Mensch, der seine Emotionen eher für behält.

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Emotional zurückhaltend war Lewandowski schon früher. Seine Schwester Milena erzählt in dem Interview, wie es war, als ihr Vater starb. Robert war damals 16 Jahre alt. "Robert war schon damals keiner, der groß über seine Gefühle spricht." Sie glaube jedoch, "dass er danach noch fokussierter war, Fußballprofi zu werden. Leider hat unser Vater ihn nicht mehr als Profi spielen sehen".

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