Leipzig-Trainer Rangnick mischt sich ein

Ralf Rangnick, Coach des Zweitligisten RB Leipzig, hat seine ganz eigene Meinung zur Verletzungskrise bei den Bayern. Aus seiner Sicht liegt den vielen Verletzungen eine falsche Einstellung der Spieler zugrunde.
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Ralf Rangnick, hier noch als Trainer der TSG Hoffenheim, bei einem Gastspiel in der Allianz Arena.
dpa Ralf Rangnick, hier noch als Trainer der TSG Hoffenheim, bei einem Gastspiel in der Allianz Arena.

Ralf Rangnick, Coach des Zweitligisten RB Leipzig, hat seine ganz eigene Meinung zur Verletzungskrise bei den Bayern. Aus seiner Sicht liegt den vielen Verletzungen eine falsche Einstellung der Spieler zugrunde. Ob sein Torwart bei den Leipzigern auch eine falsche Einstellung hat?

Leipzig - Ralf Rangnick, Coach von Zweitliga-Spitzenreiter RB Leipzig, lässt kein gutes Haar an den verletzten Spielern des FC Bayern. Weil er die vielen Muskelverletzungen bei den Bayern nicht verstehen kann, zieht er einen provokanten Vergleich und stellt in einem Interview die professionelle Einstellung der Spieler des Rekordmeisters in Frage.

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Im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ sagte Rangnick auf die Frage, woher die vielen Muskelverletzungen bei Topvereinen wie Bayern München und Real Madrid kämen: "Aus fachlicher Distanz kann ich nur sagen: Spieler, die sich mit Haut und Haaren ihrem Beruf verschreiben, sind in aller Regel selten verletzt."

Rangnick weiter: "Wir haben bei RB kaum Muskelverletzungen, obwohl unsere Spielweise hochintensiv ist. Entscheidend dabei ist aber auch das enge Zusammenspiel zwischen dem Trainer und seinem gesamten Stab."

 

Leipzigs Keeper Coltorti verletzt sich an der Schulter

 

Zu einem für Rangnick ungünstigen Zeitpunkt hat sich nun Leipzigs Schlussmann Fabio Coltorti eine muskuläre Verletzung an der linken Schulter zugezogen. RB muss rund vier Wochen auf seinen Stammtorhüter verzichten. Ob Coltorti eine falsche Einstellung zu seinem Beruf hat, muss jetzt Ralf Rangnick entscheiden.

 

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