Harte Deadline: Das hat der FC Bayern mit Sacha Boey vor

Beim Blick auf den Kader des FC Bayern kommt Klub-Legende Giovane Elber ins Schwärmen. "Weltklasse", sagt er der AZ: "Ich war jetzt in Südkorea und China im Trainingslager. Auch bei 40 Grad hat die Mannschaft richtig Gas gegeben auf dem Platz."
Eberl legt Boey erneut Abgang nahe
Mit Nathaniel Brown und Ismael Saibari haben sich die Münchner im Sommer punktuell verstärkt. Auf der Abgangsseite stehen unter anderem die Namen von den zuvor auserkorenen Verkaufskandidaten Alexander Nübel (fester Transfer zu Besiktas Istanbul), João Palhinha (fester Transfer zu Benfica Lissabon) und Bryan Zaragozo (Leihe zu Espanyol Barcelona). Heißt: Wenige Tage vor dem Transferschluss ist die Liste fast abgearbeitet.
Aber eben nur fast. Denn einen Akteur würde der Klub vor dem 1. September gerne noch von der Gehaltsliste streichen. Sacha Boey, Bayerns Ladenhüter. "Bei ihm haben wir von Anfang an sehr klar nach außen kommuniziert, was unsere Gedanken sind", stellt Sportvorstand Max Eberl am Donnerstag erneut klar: "Das haben wir aber auch dem Spieler und der Agentur gesagt, dass so die Vorbereitung sein wird." Die Knallhart-Bayern.

Boey gegen den VfB Stuttgart nicht im Kader
Die strikte Vorgehensweise des Klubs zeigt sich nun auch im Pflichtspielalltag. Wie schon beim Supercup bei Borussia Dortmund (2:1) stand Boey gegen den VfB Stuttgart nicht im Kader von Trainer Vincent Kompany. Auch beim Termin für das Mannschaftsfoto von Sponsor Paulaner unter der Woche war der 25-Jährige nicht mehr dabei.
"Der Plan ist so, wie er ist", sagt Eberl dazu. Ob der Bayern-Boss Boey schon bald einen festen Platz auf der VIP-Tribüne reservieren muss? Klar ist: Man wird bis zum Deadline-Day intensiv an einer Transfer-Lösung arbeiten. "Was am 1. September passiert, wird man sehen."