Karembeu über Heynckes: „Ein großer Trainer“

Jupp Heynckes bekommt Lob von seinem früheren Schüler.  Christian Karembeu hält sogar den Champions-League-Gewinn für machbar.
| Thomas Becker
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Jupp Heynckes bekommt vor dem Derby Besuch (und Lob) von seinem früheren Schüler Christian Karembeu. Der Franzose hält sogar den Champions-League-Gewinn für machbar.

Sie kamen spät und erwischten gerade noch die letzten Plätze im Pressestüberl des FC Bayern: Christian Karembeu und sein zwölfjähriger Arbeitskollege Nathan Simony. In seinem Ausblick auf das 183. Derby gegen den 1. FC Nürnberg (15.30 Uhr, live auf Sky und Liga Total!) schaffte es Bayern-Coach Jupp Heynckes ohne Probleme, die Gäste aus Frankreich verbal einzubinden, spielte Karembeu doch unter Heynckes bei Real Madrid. Doch wer war dieser Steppke an der Seite des Weltstars? Dazu später mehr.

Dass Heynckes auch angesichts von zuletzt 29:0 Toren in den letzten sieben Heimspielen von einem „schwierigen, unbequemen Gegner“ sprach, überraschte noch nicht mal die Franzosen. „Die Nürnberger haben zwar ein paar kreative Spieler verloren, dafür junge, hungrige Spieler geholt. Sie haben ein sehr gutes Defensivverhalten, wissen Räume zu nutzen, sind kämpferisch und läuferisch sehr stark.“ Was man als Trainer des Tabellenführers so sagt, wenn es zu Jause gegen ein Team geht, das in den letzten fünf Ligapartien sieglos geblieben ist.

Seit März 1992 haben die Franken nicht mehr in München gewonnen. Nürnbergs Sportvorstand Martin Bader unkte: „Wir müssen höchst konzentriert spielen, sonst fressen sie uns auf.“ FCN-Coach Dieter Hecking, in den 80ern bei Borussia Mönchengladbach Spieler unter dem Trainer Heynckes, meinte fatalistisch: „Es erwartet ja eh niemand etwas.“ Da können sich Karembeu und der kleine Nathan ja auf ein packendes Match freuen!

Das ungleiche Paar reist im Auftrag des TV-Senders „Orange Sport“ durch die großen Städte des Weltfußballs und macht nun nach London, Sao Paulo und Marseille in München Station, bevor es nach Mailand, Madrid, Manchester und Paris weiter geht. Im Dezember stellen sie ihre Erlebnisse in der Sendung „La belle equipe“ vor. Während Nathan, der im Mai 2010 schon mit Zinedine Zidane auf der Bühne stand, als Frankreich vor der Uefa seine Kandidatur für die EM 2016 präsentierte, von seinen verlängerten Schulferien plauderte, lobte Karembeu seinen Ex-Coach: „Ein großer Trainer! Er kennt jeden Schritt seiner Spieler, gibt ihnen Selbstvertrauen.“ Das Champions-League-Finale traut er den Bayern durchaus zu: „Und als Heimteam sollten sie auch gewinnen!"

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