Hitzfeld: Guardiola wäre ein „Glücksgriff“

Ottmar Hitzfeld bewertet die Anstrengungen des Fußball-Rekordmeisters, den bisherigen FC-Barcelona-Trainer Josep Guardiola zu verpflichtet, sehr positiv.
| sid
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
„Wenn man ihn bekommen kann und er sich zutraut, in der Landessprache die Mannschaft zu trainieren, dann wäre das sicherlich ein Glücksgriff“
dpa „Wenn man ihn bekommen kann und er sich zutraut, in der Landessprache die Mannschaft zu trainieren, dann wäre das sicherlich ein Glücksgriff“

Der langjährige Bayern-München-Coach Ottmar Hitzfeld bewertet die Anstrengungen des Fußball-Rekordmeisters, den bisherigen FC-Barcelona-Trainer Josep Guardiola zu verpflichtet, sehr positiv.

MÜNCHEN – „Wenn man ihn bekommen kann und er sich zutraut, in der Landessprache die Mannschaft zu trainieren, dann wäre das sicherlich ein Glücksgriff“, sagte der 63 Jahre alte Schweizer Nationaltrainer. Laut Hitzfeld würde der Katalane gut in die Bayern-Familie passen, weil er „ein Teamplayer ist, mit dem man reden kann, der sehr ausgeglichen wirkt“.

Allerdings müsse der 41-Jährige Deutsch lernen. Hitzfeld: „Bei einem großen Klub mit großer Medienlandschaft muss man sich verständigen können.“ Keinen Notwendigkeit sieht Hitzfeld, der den FC Bayern 2001 zum Champions-League-Triumph gegen den FC Valencia geführt hatte, dass die Bayern den ehemaligen Bundesliga-Torschützenkönig Edin Dzeko vom englischen Champion Manchester City loseisen.

„Ich denke, wenn Pizarro kommt und Petersen bleibt, dann hat man genügend Stürmer. Noch einen Kracher zu holen, wäre nicht nötig. Außer der Trainer sagt: Ich setze in Zukunft auf ein System mit zwei Spitzen.“ Aber bei einer 4-2-3-1-Formation habe man Mario Gomez und dahinter Claudio Pizarro. „Ein weiterer Hochkaräter kann gar nicht spielen“, sagte Hitzfeld.

Zuviel Konkurrenz könne außerdem schädlich sein, betonte der erfahrene Fußballlehrer und zog Vergleiche zum niederländischen Nationalteam, wo Robin van Persie und Klaas-Jan Huntelaar bei der EM-Endrunde in Polen und der Ukraine um einen Platz im Angriff von Oranje kämpften. Der Vize-Weltmeister schied in der deutschen Vorrundengruppe ohne Punktgewinn sang- und klanglos aus.

 

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – mitdiskutieren Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren