Guardiola besucht krebskranken Mentor Cruyff

Bayern-Trainer Pep Guardiola besuchte am Sonntag seinen Mentor Johan Cruyff. Der 68-Jährige gab Ende Oktober seine Lungenkrebs-Erkrankung bekannt. Das Treffen mit Guardiola erinnert an einen anderen tragischen Fall.
| SID/az
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Bayern-Trainer Pep Guardiola besuchte seinen krebskranken Mentor Johan Cruyff.
firo/Sebastian El-Saqqa Bayern-Trainer Pep Guardiola besuchte seinen krebskranken Mentor Johan Cruyff.

Barcelona - Trainer Pep Guardiola vom deutschen Fußball-Meister Bayern München hat den freien Sonntag zu einem Besuch bei seinem erkrankten Mentor Johan Cruyff genutzt. Einem Bericht der katalanischen Sporttageszeitung Sport zufolge fand das Treffen der langjährigen Freunde im Montanya Golf Club in Osona nahe Barcelona statt. Es war die erste Zusammenkunft, nachdem Cruyff seine Krebserkrankung öffentlich gemacht hatte.

Ein von Sport veröffentlichtes Foto zeigt Guardiola (44) und Cruyff (68) lächelnd mit zwei Fans in ihrer Mitte. Der Bayern-Coach hatte den großen Niederländer, der an Lungenkrebs leidet, stets als seinen wichtigsten Einfluss bezeichnet. "Cruyff baute die Kathedrale. Wir halten sie nur instand", sagte er einmal über die Bedeutung des früheren Spielmachers von Ajax Amsterdam und des FC Barcelona, der sich nun erstmals wieder in der Öffentlichkeit zeigte. Über den Inhalt des Gesprächs der beiden wurde zunächst nichts bekannt.

Das Treffen mit Cruyff erinnert an Tito Vilanova. Der ehemalige Assistent von Guardiola starb im April vergangenen Jahres nach mehrmaligen Krebsleiden. Zwischen den ehemaligen Freunden Vilanova und Guardiola kam es zuvor zu einer emotionalen Auseinandersetzung.

 

Lesen Sie hier: Schock-Diagnose! Große Sorge um Johan Cruyff

 

Nach seiner Zeit als Trainer in Barcelona wohnte Guardiola in New York. Zur gleichen Zeit war Vilanova in der US-Metropole und ließ sich behandeln - Guardiola soll seinen ehemaligen Kollegen aber kaum besucht haben. Vilanova bestätigte zwar Guardiolas Aussage, bei seiner ersten Behandlung in New York habe es ein Treffen gegeben, aber bei der zweiten Behandlung habe sich Guardiola nicht blicken lassen. Voller Enttäuschung sagte Vilanova damals: "Er war mein Freund, und ich hätte ihn gebraucht. Aber er hat das wohl anders gesehen." Nach seinem Tod sollte Guardiola auf Wunsch von Vilanovas Ehefrau nicht zur Beerdigung kommen, wie spanische Medien berichteten.

 

 

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