Grüße aus Singapur: Höllenbank und Fledermäuse

Knapp zwei Wochen sind die Bayern auf ihrer Asien-Reise unterwegs. AZ-Reporter Maximilian Koch begleitet die Mannschaft auf ihrer Reise. Und teilt auch seine Eindrücke jenseits von Trainingseinheiten, Marketing-Terminen und Testspielen.
| Maximilian Koch
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Singapur - Bei einem Besuch in Chinatown lernt man fürs Leben. Und über den Tod. An vielen Ständen gibt es Papiergeld zu kaufen, ausgestellt von der "Hell Bank". Angehörige wollen damit den Tod bestechen, ihre Liebsten vor dem Gang in die Hölle schützen. Ein Glaube, der hier in Singapur weit verbreitet ist.

Apropos Glaube: Menschen verschiedener Religionen – Islam, Buddhismus, Hinduismus, Christentum – leben auf engem Raum friedlich zusammen. Direkt neben einer Moschee steht ein buddhistischer Tempel, gegenüber eine Kirche.

Abenteuerlich wird’s in der Markthalle ein paar Meter weiter. Restaurant reiht sich an Restaurant, hier wird gegrillt und gekocht, es riecht nach Fleisch und Fett. Die Buchstaben A bis D an den Läden signalisieren Besuchern, ob es sich um ein sauberes oder dreckiges Lokal handelt. Wenn die Kontrollbehörden etwa eine Kakerlake finden, gibt’s sofort 50 Dollar Geldstrafe – und ein "D" auf die Scheibe.

In der untersten Etage liegt der Schlachtbereich: Hühner, Fische, lebende (!) Frösche und Schildkröten werden hier zerkleinert. Nix für schwache Nerven. Es gibt sogar Menschen, die das Blut der Tiere direkt trinken. Ein Geheimtipp: Fledermaus-Medizin. Die soll gegen alles helfen.

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