Gordon soll kommen: FC Bayern ist für Premier-League-Stars attraktiv wie nie
Eigentlich sollte es ja der andere Offensivstar werden, der derzeit für Newcastle United spielt - doch Nick Woltemade war dem FC Bayern im Sommer 2025 letztlich zu teuer. Für rund 75 Millionen Euro wechselte der deutsche Nationalspieler vom VfB Stuttgart zu Newcastle, wo er bislang nicht richtig glücklich wurde. Aktuell ist Woltemade nur Ersatzspieler.
Gordon im Fokus des FC Bayern
Ganz anders ergeht es da Anthony Gordon, dem zweiten bekannten Newcastle-Offensivspieler, der nun ein Jahr nach Woltemade das Bayern-Interesse weckt: Der 25-jährige Engländer, in Liverpool geboren und mit einem Vertrag bis 2030 ausgestattet, war in dieser Saison in 46 Pflichtspielen bereits an 22 Toren direkt beteiligt (17 Treffer, fünf Vorlagen), er ist der Fixpunkt im Angriff. Besonders in der Champions League spielte Gordon stark auf (zehn Tore, zwei Assists), nur Harry Kane und Kylian Mbappé sind auf europäischem Topniveau noch erfolgreicher.

Flexibles Offensivprofil macht Gordon begehrt
Das lockt natürlich die Spitzenklubs an - wie Bayern. Die AZ kann bestätigen, dass Gordon ein Spieler ist, mit dem sich die Münchner intensiv beschäftigen, zuvor berichteten unter anderem Sky und englische Medien über das Interesse. Was Gordon besonders spannend macht: Er kann offensiv auf allen Positionen spielen, als Linksaußen, Rechtsaußen, Mittelstürmer, hängende Spitze. Ein solches Profil ist für die Münchner immer verlockend.
Parallelen zu Olise, Kane und Díaz
Und Gordon (Marktwert: 60 Millionen Euro) hat noch keinen großen Titel in seiner Karriere gewonnen. Das verbindet ihn mit Michael Olise (kam von Crystal Palace) und Harry Kane (Tottenham Hotspur), die ebenfalls aus der Premier League zu Bayern wechselten, um dort Trophäen zu holen. Was ihnen bereits gelungen ist. Ebenfalls wichtig: Olise und Kane haben sich unter Trainer Vincent Kompany individuell noch einmal verbessert - genauso wie Luis Díaz, der vom FC Liverpool kam. Diese drei Topspieler könnten Gordon als Vorbilder dienen.

Signalwirkung für Bundesliga
Ein Transfer des englischen Nationalspielers, der fest für die WM im Sommer eingeplant ist, würde einmal mehr verdeutlichen, wie attraktiv der FC Bayern für internationale Topspieler geworden ist. Und auch die Bundesliga, oft als "Farmers League" verspottet, würde von der Verpflichtung in Sachen Vermarktung profitieren.

Lothar Matthäus erwähnte in seiner Sky-Kolumne, dass andere Klubs in Europa finanziell besser aufgestellt seien als Bayern und nannte etwa den FC Liverpool, "der im Sommer für fast eine halbe Milliarde Euro neue Spieler gekauft hat, aber auf Platz fünf in der Premier League steht." Doch "auch das zeichnet den FC Bayern aus", ergänzte Matthäus: "Es wird so investiert, dass der Klub nicht nur in der Gegenwart, sondern auch in der Zukunft gut aufgestellt ist."
Konkurrenz aus der Premier League
Wird Gordon der nächste Star aus der reichen Premier League beim FC Bayern? Laut der "Times" wäre Newcastle bereit, den 25-Jährigen abzugeben, sofern Bayern die geforderte Ablöse in Höhe von 75 Millionen Pfund (86 Millionen Euro) bezahlt. Konkreten Kontakt zwischen beiden Klubs soll es bislang nicht gegeben haben, das könnte sich aber in Kürze ändern. Bayern, so heißt es, soll bei Gordon der Favorit sein vor dem FC Liverpool und dem FC Arsenal.
Es sieht also gar nicht schlecht aus.
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