Gordon-Deal geplatzt – Schnappt sich Bayern jetzt Premier-League-Shootingstar?

Nach dem Wechsel von Wunschspieler Anthony Gordon zum FC Barcelona muss sich der FC Bayern nach Alternativen für die Offensive umsehen. Dabei soll der Rekordmeister unter anderem ein Juwel aus England ins Visier nehmen.
Bernhard Lackner |
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Bayerns Sportdirektor Christoph Freund und Sportvorstand Max Eberl.
Bayerns Sportdirektor Christoph Freund und Sportvorstand Max Eberl. © IMAGO/Frank Hoermann

Wird der Angriff des FC Bayern mit einem weiteren Spieler aus der Premier League verstärkt? In den vergangenen Jahren hat der deutsche Rekordmeister beste Erfahrungen mit Transfers von der Insel gemacht: 2023 kam Harry Kane von Tottenham Hotspur, 2024 Michael Olise von Crystal Palace und im vergangenen Jahr Luis Díaz vom FC Liverpool – mittlerweile bilden sie bei den Bayern die gefährlichste Offensive Europas.

In den vergangenen Wochen war Anthony Gordon von Newcastle United mit einem Wechsel nach München in Verbindung gebracht worden. Der Spieler soll sich mit den Bayern sogar schon einig gewesen sein, nur die Ablöseforderung von bis zu 80 Millionen Euro war den Verantwortlichen an der Säbener Straße zu hoch. Schlussendlich wechselte Gordon kürzlich zum FC Barcelona, wo er mittlerweile einen Vertrag bis 2031 unterschrieben hat.

Schnappt sich Bayern Premier-League-Shootingstar Kroupi?

Auf der Suche nach Verstärkung für die Offensive sind die Scouts des Rekordmeisters nun offenbar erneut in England fündig geworden. Laut einem Bericht des "Merkur" haben die Bayern Junior Kroupi vom AFC Bournemouth ins Visier genommen. Der 19-jährige Angreifer bringt ein sehr spannendes Profil mit, das genau die Kriterien der Münchner erfüllt. Kroupi paart Schnelligkeit, Technik und Torgefährlichkeit und ist zudem in der Offensive flexibel einsetzbar. Der französische U21-Nationalspieler (fünf Spiele, drei Tore) kann sowohl auf dem linken Flügel, als auch im Sturmzentrum und im offensiven Mittelfeld spielen. Genau hier wollen die Bayern nachlegen, um Vielspieler wie Díaz oder Kane zu entlasten.

Junior Kroupi feierte beim AFC Bournemouth in der vergangenen Saison seinen großen Durchbruch.
Junior Kroupi feierte beim AFC Bournemouth in der vergangenen Saison seinen großen Durchbruch. © IMAGO/Graham Hunt

Der außerhalb der Insel allenfalls Insidern bekannte Kroupi blickt auf eine herausragende Saison zurück und war einer der Hauptverantwortlichen dafür, dass Bournemouth bis zum allerletzten Spieltag von der sensationellen Qualifikation für die Champions League träumen durfte.

Zahlreiche Top-Klubs zeigen Interesse an Kroupi

Unter Chefcoach Andoni Iraola – seinerseits eines der heißesten Eisen auf dem internationalen Trainer-Markt – kam der 1,79 Meter große Angreifer in 33 Ligaspielen zum Einsatz und erzielte dabei beachtliche 13 Tore, obwohl er erst im Laufe der Saison so richtig seinen Durchbruch feierte und lediglich knapp die Hälfte der möglichen Spielzeit auf dem Platz stand.

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Die Bayern sind allerdings nicht der einzige europäische Spitzenklub, den Kroupi mit seinen starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht hat. Laut der "L'Equipe" sollen neben sämtlichen Top-Vereinen aus England auch Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain und Barcelona Interesse am Franzosen zeigen. Der Vertrag des Angreifers bei Bournemouth läuft noch bis 2030 und soll keine Ausstiegsklausel enthalten. Das Portal "transfermarkt.de" taxiert seinen Marktwert bereits jetzt auf 40 Millionen Euro – und die Tendenz geht weiter steil nach oben.

Er will Milan verlassen: Ehemaliger Bayern-Flirt Leão wieder auf dem Markt

Eine weitere Alternative der Münchner könnte ein Spieler werden, den die Bayern bereits bei ihrer Transfer-Odysse im vergangenen Jahr auf dem Schirm hatten: Rafael Leão. Der 26-jährige Portugiese hat kürzlich angekündigt, die AC Mailand verlassen und in eine andere Liga wechseln zu wollen.

Bayern war bereits im vergangenen Jahr an Rafael Leao dran. Nun hat der Portugiese seinen Wechselwunsch öffentlich gemacht.
Bayern war bereits im vergangenen Jahr an Rafael Leao dran. Nun hat der Portugiese seinen Wechselwunsch öffentlich gemacht. © Imago

Vergangenen Sommer bestätigte Ehrenpräsident Uli Hoeneß, dass Sportvorstand Max Eberl Gespräche bezüglich eines Wechsels geführt habe, welche jedoch "nicht zielführend" gewesen seien. Seinerzeit soll Milan eine Ablöse von 70 Millionen Euro gefordert haben. Nach der zweiten verpassten Champions-League-Qualifikation in Folge brauchen die Rossoneri aber dringend Einnahmen und sollen ihre Forderung für Leão auf 50 Millionen gesenkt haben. Ob die Bayern dieses Mal zuschlagen?

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