Gomez: "Wir fürchten uns nicht"

Der Meister kommt nach München, aber Mario Gomez bleibt vor dem Spitzenspiel am Samstag betont entspannt: "Wir fürchten uns nicht."
| dapd
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Der Meister kommt, der Tabellenzweite – aber Nationalspieler Mario Gomez bleibt vor dem Spitzenspiel von Bayern München gegen Borussia Dortmund am Samstag (18.30 Uhr) betont entspannt. „Für uns ist das ein normales Bundesliga-Spiel. Dortmund ist ein guter Konkurrent. Aber wir fürchten uns nicht“, sagte der 26-Jährige am Donnerstag in München.

München - Die Mannschaft des Rekordmeisters wisse, „dass wir besser sind. Ich bin überzeugt, das wir gewinnen“. Obwohl die Bayern den Vorsprung auf Dortmund mit einem Sieg auf acht Punkte vergrößern könnten, bewertete Gomez das Spiel nicht als „Vorentscheidung. Es ist aber ein wichtiges Spiel, und jeder Spieler weiß das“, sagte der Stürmer. Das Team sei sich bewusst, „dass Dortmund unser ärgster Konkurrent um die Meisterschaft ist. Aber wir haben zu Hause schon viele gute Spiele gemacht“, sagte er angesichts neun siegreicher Heimspiele in Folge.

Von einer Revanche für das bittere 1:3 in der Rückrunde der vergangenen Saison wollte Gomez sowieso nichts wissen: „Wir haben es letzte Saison selber vermasselt. Wir waren nicht gut genug. Aber deshalb sind wird jetzt nicht sauer auf Dortmund.“ Auch im Kreise der Nationalmannschaft seien in der vergangenen Woche keine bösen Worte zwischen Dortmunder und Bayern-Spielern gefallen. „Im weitesten Sinne sind wir alle Kollegen. Wir verstehen uns gut, auch wenn auf dem Spielfeld am Samstag jeder emotional sein wird und das Spiel gewinnen will.“ Sollte Dauerpatient Arjen Robben wieder auf der Bank Platz nehmen, habe die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes „eine Waffe in der Hinterhand. Das ist gut für uns und schlecht für den Gegner“, sagte Gomez. Allerdings strotzt die Mannschaft nach der Länderspiel-Pause auch ohne ihren Superstar vor Selbstvertrauen. „Der Charakter des Teams ist gut. Alle sind in guter Form“, sagte Gomez. Dass die Vorbereitungszeit nach der Rückkehr der Nationalspieler am Mittwoch relativ kurz sei, sei kein Nachteil, „weil wir nicht mehr in der Phase sind, wo wir großartig was verändern müssen.“

Gomez selbst hat die Pause, die er beim 3:0 der Nationalmannschaft gegen die Niederlande am Dienstag erhalten hatte, gut getan: „So viele Pausen kriegt man nicht. Es kommen viele englische Wochen auf uns zu.“

 

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