"Gibt immer einen, der in die Suppe spucken muss": Verbaler Konter von Eberl gegen Hamann

Max Eberl kann Aussagen von Dietmar Hamann zur Vertragsverlängerung mit Harry Kane nicht nachvollziehen. Dieser hatte Zweifel geäußert - und kassiert nun einen Konter des Bayern-Sportvorstands.
AZ/dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Max Eberl kann die Kritik von Didi Hamann nicht nachvollziehen.
Max Eberl kann die Kritik von Didi Hamann nicht nachvollziehen. © Torsten Silz/dpa
Mainz

Bayerns Sportvorstand Max Eberl hat leicht genervt auf die von Sky-Experte Dietmar Hamann geäußerten Zweifel an der Vertragsverlängerung mit Weltfußballer Harry Kane reagiert. "Ich weiß, die Bayern-Fans haben sich alle sehr gefreut, ich glaube, die deutschen Fans auch. Und dementsprechend ist es leider so: In Deutschland gibt es immer einen, der in die Suppe spucken muss – und Didi ist dann leider oft dabei", sagte Eberl vor dem Auswärtsspiel der Münchner beim FSV Mainz 05.

Ex-Nationalspieler Hamann (53) hatte als Sky-Experte zur teuren Vertragsverlängerung der Bayern mit Englands Nationalmannschaftskapitän Kane gesagt: "Es ist natürlich schon ein gewisses Risiko. Er ist 33, dann ist er bei Ablauf des Vertrages 36. Und nochmal: Er hat bei der Nationalmannschaft bei der EM nicht gut gespielt vor zwei Jahren, jetzt bei der WM in den letzten zwei K.-o.-Spielen hat er Probleme gehabt."

"Ein großes Zeichen für die Bundesliga"

Eberl hält diese Einschätzung offenbar für zu negativ. "Ich finde, wenn wir den Weltfußballer in der Bundesliga haben und er in einer ausgezeichneten Form ist, in der Blüte seiner Karriere, dann ist das finde ich ein großes Zeichen für die Bundesliga", sagte der 53-Jährige.

Für seine teils zugespitzten Aussagen bekannt: Sky-Experte Dietmar Hamann. (Archivbild)
Für seine teils zugespitzten Aussagen bekannt: Sky-Experte Dietmar Hamann. (Archivbild) © Sven Hoppe/dpa

Bei der Vertragsverlängerung mit dem Torjäger habe sich der Verein finanziell "nach der Decke gestreckt", wie der Vorstandsvorsitzende Jan-Christian Dreesen jüngst verriet. "Natürlich ist doch klar, dass der weltbeste Spieler auch einen Top-Vertrag bei uns hat", sagte Dreesen über den gerade mit dem Ballon d'Or ausgezeichneten Kane. Der Stürmer soll beim deutschen Rekordmeister deutlich über 20 Millionen Euro im Jahr verdienen.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.