Überraschend: FC Bayern lässt in Geld-Rangliste alle Premier-League-Klubs hinter sich
Das kommt durchaus überraschend: Der FC Bayern ist in Sachen Umsatz stärker als sämtliche Klubs der Premier League. Dies geht aus dem Report "Football Money League" der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte hervor. Demnach steigerte der Rekordmeister seine Erlöse in der Saison 2024/25 von etwa 765 Millionen (2023/2024) auf 860,6 Millionen Euro.
Mehr Geld als die Bayern nahmen nur Real Madrid und der spanische Meister FC Barcelona ein. Real kam zum zweiten Mal nacheinander auf einen Umsatz von einer Milliarde Euro und verbesserte sich auf 1,161 Milliarden Euro. Die Katalanen mit Cheftrainer Hansi Flick liegen bei nunmehr 974,8 Millionen Euro (plus von 27 Prozent) und sind erstmals seit 2019/2020 wieder unter den drei umsatzstärksten Vereinen. Transfereinnahmen sind in der Erhebung von Deloitte nicht berücksichtigt.
Auf Platz vier der Rangliste liegt Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain (808,5 Millionen Euro). Erst danach folgen mit dem FC Liverpool (807,4 Millionen Euro), Manchester City (801,6 Millionen Euro), FC Arsenal (793,5 Millionen Euro), Manchester United (765,9 Millionen Euro), Tottenham Hotspur (649,8 Millionen Euro) und dem FC Chelsea (564,7 Millionen Euro) die großen Klubs der finanzkräftigen Premier League.
Wie verdient der FC Bayern sein Geld?
Dass die Bayern ihren Umsatz derart steigern konnten, lag insbesondere an Medienerlösen und kommerziellen Erlösen. Die Medienerlöse stiegen hauptsächlich durch die Teilnahme an der Fifa-Klub-Weltmeisterschaft, bei der die Münchner bis ins Viertelfinale vorstießen, um 39,3 Mio. Euro (+18 Prozent) auf 251,9 Mio. Euro an, wodurch die geringeren Medienerlöse aus der Champions League wegen des schlechteren Abschneidens überkompensiert wurden.
Die kommerziellen Erlöse wuchsen um 40,1 Mio. Euro (+10 Prozent) auf 461,5 Mio. Euro im Vergleich zur Vorsaison. Zusätzlich konnte ein Wachstum der Spieltagserlöse um 15,8 Mio. Euro (+12 Prozent) auf 147,2 Mio. Euro verbucht werden.
Drei deutsche Vereine in den Top-20
Im nationalen Vergleich thronen die Bayern wenig überraschend einsam an der Spitze. Der Klub mit dem zweithöchsten Umsatz ist Borussia Dortmund mit 531,2 Millionen Euro, was im internationalen Ranking Platz zwölf bedeutet. Der dritte deutsche Klub unter den Top-20 ist der VfB Stuttgart mit 296,3 Millionen Euro. Damit finden sich die Schwaben im Gesamtranking auf Platz 18 wieder.
Die Top-20 der "Football Money League":
| Rang | Verein | Liga | Umsatz |
|---|---|---|---|
| 1 | Real Madrid | La Liga | 1,16 Milliarden Euro |
| 2 | FC Barcelona | La Liga | 974,8 Millionen Euro |
| 3 | FC Bayern München | Bundesliga | 860,6 Millionen Euro |
| 4 | Paris Saint-Germain | Ligue 1 | 808,5 Millionen Euro |
| 5 | FC Liverpool | Premier League | 807,4 Millionen Euro |
| 6 | Manchester City | Premier League | 801,6 Millionen Euro |
| 7 | FC Arsenal | Premier League | 793,5 Millionen Euro |
| 8 | Manchester United | Premier League | 765,9 Millionen Euro |
| 9 | Tottenham Hotspur | Premier League | 649,8 Millionen Euro |
| 10 | FC Chelsea | Premier League | 564,7 Millionen Euro |
| 11 | Inter Mailand | Serie A | 519,7 Millionen Euro |
| 12 | Borussia Dortmund | Bundesliga | 531,3 Millionen Euro |
| 13 | Atlético Madrid | La Liga | 439,2 Millionen Euro |
| 14 | Aston Villa | Premier League | 434,6 Millionen Euro |
| 15 | AC Mailand | Serie A | 396,7 Millionen Euro |
| 16 | Juventus Turin | Serie A | 387,5 Millionen Euro |
| 17 | Newcastle United | Premier League | 385,2 Millionen Euro |
| 18 | VfB Stuttgart | Bundesliga | 296,3 Millionen Euro |
| 19 | Benfica Lissabon | Liga Portugal | 273,7 Millionen Euro |
| 20 | West Ham United | Premier League | 266,8 Millionen Euro |
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