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Bayern-Fußballerinnen warnen vor "Underdog" Rosengård

Duell mit Nachmieterin: Viggósdóttir und die FC-Bayern-Frauen beim FC Rosengård gefordert.
von  wim
Der Trainer der Frauen des FC Bayern München, Alexander Straus beim Training.
Der Trainer der Frauen des FC Bayern München, Alexander Straus beim Training. © Angelika Warmuth/dpa/Archivbild

München - Es gibt Siege, die sind gleich doppelt wertvoll. Nachzufragen bei den Frauen des FC Bayern.

Weil sie vorige Woche den FC Barcelona mit 3:1 schlugen, haben sie nun in der Champions League eine reizvolle Ausgangslage: Läuft es günstig, halten sie am Donnerstagabend schon nach dem vorletzten Spieltag der Gruppenphase das Ticket zum Viertelfinale in den Händen.

FC-Bayern-Frauen Favorit gegen FC Rosengård 

Dafür braucht Alexander Straus’ Mannschaft beim FC Rosengård (18.45 Uhr/DAZN) zuvorderst, das kann sie selbst beeinflussen, einen eigenen Sieg. Bayern ist Favorit.

Schwedens Rekordmeister, der vier deutsche Legionärinnen in seinen Reihen hat, ist nach vier Spielen noch punktlos. Straus: "Es geht für sie um nichts mehr, das ist ein gefährlicher Gegner."

FC Bayern hat großes Selbstvertrauen

Aber, das ist der zweite Wert des Sieges über Barcelona: Das eigene Selbstvertrauen ist groß. Gerechtfertigterweise, da Lina Magull & Co. ja in den 18 Pflichtspielen in dieser Saison 15 Mal gewannen (bei einem Remis). Darunter: das 2:1 im Hinspiel gegen Rosengård.

Glódís Viggósdóttir kam von Rosengård zum FCB. Sie erzählt, dass nun ihre Freundin (und am Donnerstag Gegenspielerin) Gudrún Arnardóttir in ihrer alten Wohnung wohnt. Sie denkt, ihre Ex-Kolleginnen "werden alles reinlegen. Sie werden sehr defensiv stehen und auf Konter lauern."

Dann reicht Bayern ein Unentschieden

Es könnte also auf eine Geduldsprobe hinauslaufen – in diesem Spiel und selbst bei einem Sieg auch, was die Frage angeht, ob die Ausfahrt Viertelfinale schon genommen ist.

Damit es schon am Donnerstag dazu kommt, muss Barcelona bei Benfica Lissabon gewinnen. Anpfiff: 21 Uhr. Punktet Benfica, wird es in einer Woche spannend. 

Einen Selbstläufer erwarten die Bayern gegen das skandinavische Gruppenschlusslicht Rosengard aber nicht. Im Gegenteil. "Rosengard kann das Viertelfinale zwar nicht mehr erreichen, aber für sie geht es um Stolz. Das ist immer eine gefährliche Ausgangslage", warnte Straus. Das Hinspiel hatten die Münchnerinnen 2:1 gewonnen. 

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