Franck Ribéry: "Heute liebe ich mein Gesicht"

Am Freitag erscheint die Biografie „Franck“ über Bayern-Profi Ribéry. Die AZ zeigt vorab die besten Auszüge aus dem neuen Buch
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München - Einen Gefallen für Ribéry? Daniel Van Buyten ließ sich nicht zweimal bitten. So konnte Autor Alexis Menuge (38) den Belgier für das Vorwort der am Freitag erscheinende Biografie „Franck“ gewinnen. Van Buyten schreibt: „In der Fußball-Branche gibt es nicht viele Freunde. Franck ist ein Freund fürs Leben.“

 Der Franzose Menuge, Bundesliga-Korrespondent für die Sportzeitung „L’Équipe“, das Magazin „France Football“ und den Radiosender „RTL“, begleitet Ribéry seit dessen Wechsel von Olympique Marseille 2007 zum FC Bayern und traf ihn für das Buch (riva-Verlag, 192 Seiten; 16,99 Euro), mehrmals exklusiv.
Die AZ bringt einige der besten Passagen vorab:

Seine Narbe: „Schon als Kind haben mich andere Kinder Quasimodo genannt. Können Sie sich das vorstellen? Das hat wahnsinnig wehgetan. Irgendwie habe ich dann meine ganze Wut in mein Spiel gepackt. Ohne diese Narbe wäre ich ein ganz normaler Typ. Nun habe ich einen starken Charakter und einen unglaublichen Willen. (...) Heute liebe ich mein Gesicht. Und ich liebe mein Leben.“

Seine Arbeit am Bau (2003): „Mein Vater meinte zu mir, ich könne den Presslufthammer bedienen. Als ich das Ding anstellte, flog er nur so durch die Gegend. Da habe ich begriffen, wie hart der Job meines Vaters war. Gleichzeitig wurde mir klar, dass die Arbeit auf Dauer für mich nicht das Richtige war. Von daher musste ich es unbedingt als Fußballer schaffen.“

Sein erster Urlaub (2004): Nachdem Ribéry in Metz unterschrieben hatte, (...) setzte sich sein Coach Fernandez dafür ein, dass Ribéry mit seiner Frau nach Tunesien fliegen und dort eine Woche Urlaub verbringen konnte. „Stellen Sie sich vor: Das war zu diesem Zeitpunkt sein allererster Urlaub. Zum ersten Mal ist er in einen Flieger gestiegen. Ich habe ihn angerufen und er meinte: ,Coach, es ist super. Meine Frau schwimmt gerade im Pool. Wie geil!’“

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