Franck Ribéry: Hat der Franzose Probleme mit Carlo Ancelotti?

Der Bayern-Trainer kritisiert Bayerns Flügelspieler. Bereits in Madrid soll es Zoff gegeben haben.
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Carlo Ancelotti (r.) wechselte Franck Ribéry auch schon in Madrid aus.
firo/Augenklick Carlo Ancelotti (r.) wechselte Franck Ribéry auch schon in Madrid aus.

München - Es waren überraschend deutliche Worte von Carlo Ancelotti, eine klare Kritik an einem seiner Stars. Unüblich für ihn, denn sonst schützt der Trainer des FC Bayern seine Spieler öffentlich immer. Doch als Ancelotti am Dienstag auf Franck Ribéry und dessen Auswechslung zuletzt gegen Mainz angesprochen wurde, legte der Coach seine Zurückhaltung ab. "Er hat nur eine Halbzeit gespielt, weil er nicht gut gespielt hat", sagte Ancelotti. Basta. Keine weiteren Erklärungen nötig. Zugegeben: Ribéry hatte tatsächlich keinen guten Tag erwischt.

Wie die Sport Bild berichtet, sei Ribéry direkt nach Schlusspfiff aus dem Stadion geflüchtet. Der Krach zwischen Trainer und Topstar soll auf die Champions-League-Partie in Madrid zurückgehen. Auch da hatte Ancelotti Ribéry ausgewechselt, nach 71 Minuten ersetzte ihn Douglas Costa.

Laut Sport Bild war aber eine andere Szene für den Zoff verantwortlich. Ribéry sei zornig geworden, als Ancelotti eine missglückte Ballannahme des Außenstürmers in der ersten Halbzeit kritisiert habe. Am Dienstag wollte Ancelotti Ribéry keine Einsatzgarantie geben. Stattdessen lobte er dessen Rivalen Costa. "Er hatte Probleme am Knie. Jetzt geht es ihm besser. Seine Verfassung ist gut. Er ist eine Option für morgen."

Sollte Costa von Beginn an spielen, würde das die Beziehung zu Ribéry wohl weiter belasten. Nicht mal drei Wochen nach Ancelottis Wangenkuss für Ribéry nach der Auswechslung gegen Dortmund.

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