Schiri-Frust beim FC Bayern: "Wollte heute etwas Besonderes machen"

Der FC Bayern hadert nach dem bitteren Remis bei Viking Stavanger nicht nur mit der Leistung der eigenen Mannschaft, sondern auch mit der des Schiedsrichters. Trainer Vincent Kompany und Konrad Laimer finden klare Worte: "Wollte pfeifen, was er wollte."
Bernhard Lackner |
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Die Bayern waren mit der Leistung von Schiedsrichter Georgi Kabakov alles andere als zufrieden.
Die Bayern waren mit der Leistung von Schiedsrichter Georgi Kabakov alles andere als zufrieden. © IMAGO/Carina Johansen

Bitterer Dämpfer für den FC Bayern: Am 2. Spieltag der Champions-League-Ligaphase kommt der deutsche Rekordmeister beim norwegischen Vertreter Viking Stavanger nicht über ein 3:3 hinaus. Nach der Partie lassen Spieler und Verantwortliche ihrem Frust freien Lauf – und nehmen dabei auch Schiedsrichter Georgi Kabakov ins Visier.

"Ich hatte vor dem Spiel sofort das Gefühl, der Schiedsrichter will heute was Besonderes machen", wetterte Chefcoach Vincent Kompany im Anschluss an das wilde 3:3 bei Prime Video: "Das war unglaublich deutlich, dass da irgendwann eine größere Rolle gespielt wird."

Besonders gefrustet war Rechtsverteidiger Konrad Laimer nach der Partie. Der Österreicher war in der 81. Minute in einem Zweikampf mit Viking-Kapitän Zlatko Tripic nach einem Treffer am Kopf zu Boden gegangen und wurde von Schiedsrichter Kabakov in der Folge für eine Minute vom Platz geschickt.

Obwohl er gefoult wurde: Schiedsrichter schickt Laimer vom Platz

"Der Schiri wollte halt sowieso irgendwie pfeifen, was er wollte, aber das ist eine andere Geschichte. Ich war jetzt auch nicht der beste Freund vom Schiri, und ich will jetzt auch gar nicht mehr über den reden", sagte Laimer bei seiner Analyse und kam auf die Rolle des bulgarischen Unparteiischen in der Szene zu sprechen: "Dann liege ich am Boden mit einer Kopfverletzung, ich dachte auch immer, der Schiri muss unterbrechen bei einer Kopfverletzung. Das war auch egal in dem Moment." Stattdessen wurde Laimer vom Platz geschickt, sodass die Bayern nach dem vorherigen Platzverweis von Michael Olise kurzzeitig nur noch mit neun Mann spielen mussten.

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Gleichzeitig verwies Coach Kompany auch auf die Verantwortung der eigenen Mannschaft, mit zweifelhaften Schiedsrichter-Entscheidungen umgehen zu müssen. "Das wird immer so sein, das gehört zum Spiel. Und egal, was jetzt der Schiedsrichter macht, wir müssen eine kompetitive, schlaue Linie spielen. Und das haben wir nicht gemacht", so der Bayern-Coach.

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  • Mamola99 vor 8 Stunden / Bewertung:

    Jedes Mal, wenn es nicht rund läuft, ist der Schiri schuld.

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  • Himbeer-Toni vor 8 Stunden / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Mamola99

    Das ist bei jedem Verein so.

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  • Knoedel vor 5 Stunden / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Mamola99

    Ganz schlimm ist das Schiri Problem bei 1860.
    Hätten die Schiris immer regelkonform gepfiffen, dann wären die 60er für die Champions League qualifiziert.

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