FC Bayern: Rummenigge ist für Brazzo und Kahn ein großer Trumpf

Der Bayern-Reporter der AZ über die Beförderung von Hasan Salihamidzic.
von  Maximilian Koch
Die Bosse können froh sein, in Karl-Heinz Rummenigge während der Corona-Krise einen kompetenten Mann in ihren Reihen zu wissen, kommentiert AZ-Sportreporter Maximilian Koch.
Die Bosse können froh sein, in Karl-Heinz Rummenigge während der Corona-Krise einen kompetenten Mann in ihren Reihen zu wissen, kommentiert AZ-Sportreporter Maximilian Koch. © imago images / Poolfoto /AZ-Montage

AZ-Bayern-Reporter Maximilian Koch über die Beförderung von Hasan Salihamidzic.

München - Hasan Salihamidzic, Oliver Kahn, Herbert Hainer: Die künftige Führungstroika des FC Bayern hat das Potenzial, den Klub auch in Zukunft an der Spitze zu halten. Hier der leidenschaftliche Brazzo, der speziell bei jungen Spielern gut ankommt. Dort der fast schon staatsmännische Kahn, der künftige Vorstandsvorsitzende, der den ruhigeren Gegenpart zu Salihamidzic bildet und dank seiner sportlichen und wirtschaftlichen Erfahrungswerte überall respektiert wird.

Garniert wird dieses Legenden-Duo mit dem früheren Adidas-Boss Hainer, der als Präsident bislang eine sehr gute Figur macht. Zurückhaltender natürlich als Uli Hoeneß, aber inhaltlich überzeugend und mit dem nötigen Mia-san-mia-Selbstvertrauen ausgestattet.

Zudem kann sich Bayern glücklich schätzen, dass bis Ende 2021 noch ein anderer Häuptling mitmischt: Karl-Heinz Rummenigge. Der Vorstandsboss ist in diesen unsicheren Corona-Zeiten ein großer Trumpf. 2002 übernahm er den Vorsitz des Gremiums, am Erfolg der vergangenen beiden Jahrzehnte war er maßgeblich beteiligt. Rummenigge erwartet noch schlimmere Corona-Folgen in der kommenden Saison. Das gilt auch für den FC Bayern. Deshalb ist es für die neue Führungstroika wertvoll, den international top-vernetzten Rummenigge weitere 18 Monate an ihrer Seite zu haben.

Lesen Sie dazu: Warum Hasan Salihamidzic ein guter Vorstand sein wird