FC Bayern: Münchner Schnäppchen-Jäger – Hakimi ist zu teuer, aber es gibt Alternativen

Der FC Bayern fahndet nach weiteren Verstärkungen für die kommende Saison, Inter-Star Achraf Hakimi ist zu teuer. Es sollen möglichst ablösefreie Spieler geholt werden. Der AZ-Check - von Draxler bis Depay.
| Maximilian Koch
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
8  Kommentare Artikel empfehlen
Achraf Hakimi von Inter ist den Bayern wohl zu teuer. (Archivbild)
Achraf Hakimi von Inter ist den Bayern wohl zu teuer. (Archivbild) © LiveMedia/Emmanuele Mastrodonato/imago

München - Immer wieder in diesen Tagen wird Inter Mailands Abwehrstar Achraf Hakimi (22) mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Der Rechtsverteidiger wäre zweifellos eine große Verstärkung für die Münchner, zumal er perfekt ins bevorzugte 3-5-2-System des künftigen Trainers Julian Nagelsmann passen würde.

Hakimi gibt's nur für eine absurd hohe Ablösesumme

Einziger - aber sehr großer - Haken an der Geschichte: Hakimi ist viel zu teuer. Der Marokkaner, der von 2018 bis 2020 bei Borussia Dortmund spielte, steht beim italienischen Meister Inter noch bis 2025 unter Vertrag. Sein Marktwert liegt aktuell bei 50 Millionen Euro und dürfte weiter steigen.

Trotz einer hohen Schuldenlast wollen die Italiener einen ihrer besten Spieler im Sommer nicht verkaufen - es sei denn, ein interessierter Klub bietet eine absurd hohe Ablösesumme.

"Einen Hernández könnten wir uns heute nicht mehr leisten"

Aber davon ist in Corona-Zeiten nicht auszugehen - zumindest nicht beim FC Bayern. "Einen Lucas Hernández könnten wir uns heute nicht mehr leisten", sagt einer, der bei jedem großen Bayern-Transfer involviert ist, im Gespräch mit der AZ.

Lesen Sie auch

Für Hernández (25) bezahlten die Münchner im Sommer 2019 die Rekordsumme von 80 Millionen Euro an Atlético Madrid. Nun wird Bayern nach dem Transfer von Leipzigs Dayot Upamecano (22), der für 42,5 Millionen Euro verpflichtet wurde, nicht mal mehr die Hälfte der damaligen Hernández-Ablöse für weitere Stars investieren.

Ablösefreie Spieler müssen her

Spieler sollen entweder ausgeliehen oder ablösefrei verpflichtet werden. Nach Saisonende am 22. Mai steigt der künftige Trainer Julian Nagelsmann in die gemeinsame Kaderplanung mit Sportvorstand Hasan Salihamidzic ein. Besonders auf der rechten Abwehrseite und auf der offensiven Außenbahn besteht noch Bedarf für die Münchner Schnäppchen-Jäger.

Die AZ nennt drei Kandidaten, die ablösefrei zu haben wären.

Lucas Vázquez (29, Real Madrid): Der Spanier wäre eine Top-Lösung auf der rechten Seite, er kann als Verteidiger agieren und ebenso weiter vorne stürmen. Im Gespräch mit "The Athletic" erklärte Vázquez, dass noch keine Entscheidung gefallen sei, wo er kommende Saison spielen werde.

"Ich weiß nicht, was passieren wird", sagte er: "Ich habe das Glück, für Real Madrid zu spielen, den Klub, den ich als Kind unterstützt habe. Ob ich gehe oder bleibe: Ich werde immer ein Madrid-Fan sein." Real bietet Vázquez wohl einen neuen Dreijahresvertrag an. Bayern sucht nach einer Alternative zu Benjamin Pavard (25). Bouna Sarr (29) hat bislang enttäuscht - und dürfte wechseln.

Lesen Sie auch

Julian Draxler (27, Paris Saint-Germain): In der Startruppe von PSG pendelt er zwischen Startelf und Ersatzbank. Sein großer Vorteil: Er ist offensiv flexibel einsetzbar. Sein großer Nachteil: Ihm fehlt die Konstanz.

Memphis Depay (27, Olympique Lyon): Ähnlich wie Draxler kann der Niederländer im Angriff fast jede Position spielen. Depay scheint einen Wechsel zum FC Barcelona zu bevorzugen, er sucht dort wohl schon nach einem Haus. Grätscht Bayern noch dazwischen?

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 8  Kommentare – mitdiskutieren Artikel empfehlen
8 Kommentare
Artikel kommentieren