FC Bayern München: Matthias Sammers späte Einsicht im Fall Toni Kroos

Späte Einsicht: Ex-Bayern-Sportvorstand Matthias Sammer hat die Entscheidung, Nationalspieler Toni Kroos im Sommer 2014 an Real Madrid abzugeben, als "Fehler" bezeichnet.   
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Ein leicht erregter Bayern-Sportdirektor Matthias Sammer (rechts) und ein leicht frustrierter Bayern-Profi Toni Kroos am Rande des Audi-Cups-Endspiels 2013, das die Münchner mit 2:1 gegen Manchester City gewannen.
imago/ActionPictures Ein leicht erregter Bayern-Sportdirektor Matthias Sammer (rechts) und ein leicht frustrierter Bayern-Profi Toni Kroos am Rande des Audi-Cups-Endspiels 2013, das die Münchner mit 2:1 gegen Manchester City gewannen.

Späte Einsicht: Ex-Bayern-Sportvorstand Matthias Sammer hat die Entscheidung, Nationalspieler Toni Kroos im Sommer 2014 an Real Madrid abzugeben, als "Fehler" bezeichnet. 

München - Im Juli 2014 wechselte Toni Kroos für 24 Millionen Euro vom FC Bayern zu Real Madrid, entwickelte sich in Spanien zum absoluten Topstar des europäischen Fußballs, zur Stütze im Mittelfeld der deutschen Nationalmannschaft, gewann mit Real zweimal die Champions League.

In einem Gespräch mit der Sport Bild wurde der damalige Sportvorstand Matthias Sammer mit der Frage konfrontiert, ob es zuletzt vielleicht der größte Fehler des FC Bayern war, den damals frischgebackenen Weltmeister zu verkaufen? "Es war ein Fehler, Toni gehen zu lassen", gab der 50-Jährige daraufhin schonungslos ehrlich zu - und bezeichnete Kroos' Weggang als "schlecht, sehr schlecht".

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Den FC Bayern hätte der Deal zwar zum damaligen Zeitpunkt "nicht erschüttert", später und langfristig gesehen allerdings schon: "Vielleicht hätte Bayern mit Kroos öfter die Champions League gewonnen oder zumindest das Finale erreicht."

Seit 2013 - der heute 28-jährige Kroos war Teil des Münchner Starensemlbes beim Triple-Gewinn unter Jupp Heynckes - wartet der FC Bayern vergeblich auf den großen Coup in der Champions League.

Sammer ist sich allerdings auch sicher: "Für Tonis persönliche Entwicklung und Wertschätzung war der Wechsel sicher goldrichtig."

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