FC Bayern München: Das sagt Trainer Jupp Heynckes zur Diskussion um den Videobeweis

"Der Schiedsrichter ist der wichtigste Mann", sagt Bayern-Trainer Jupp Heynckes zur  weiter schwelenden Diskussion über den Videobeweis. Über den "Schiedsrichter-Streit" beim DFB wurde im Trainingslager auf Mallorca hinter verschlossenen Türen gesprochen.
| dpa/sid
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Jupp Heynckes: "Im Grundsatz finde ich den Videobeweis gut, aber er muss anders gehandhabt werden."
sampics/Augenklick Jupp Heynckes: "Im Grundsatz finde ich den Videobeweis gut, aber er muss anders gehandhabt werden."

München - Jupp Heynckes hat beim Thema Videobeweis vor dem Beginn der Bundesliga-Rückrunde ein Plädoyer für den herausragenden Stellenwert des Schiedsrichters auf dem Fußballplatz gehalten.

"Es darf nicht so sein, dass den Schiedsrichtern Kompetenz weggenommen wird. Er ist derjenige, der entscheidet. Der Schiedsrichter muss die Verantwortung haben - und nicht die (Videoassistenten) in Köln", sagte der Trainer des FC Bayern am Donnerstag in München.

"Im Grundsatz finde ich den Videobeweis gut, aber er muss anders gehandhabt werden", urteilte der 72 Jahre alte Heynckes nach Teil eins der Testphase in der Bundesliga-Hinrunde. Der Videoassistent in Köln konnte bislang als Oberschiedsrichter wahrgenommen werden. "Der Schiedsrichter ist der wichtigste Mann", plädierte dagegen Heynckes. Hier gibt's die Heynckes-PK im Liveticker zum Nachlesen!

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DFB: Keine Details zu Lösung im Schiedsrichter-Streit

Über den "Schiedsrichter-Streit" beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) wurde im Trainingslager auf Mallorca hinter verschlossenen Türen gesprochen. "Zwei Sportpsychologen haben in einem mehrtägigen Workshop mit den Schiedsrichtern die ganzen Geschichten der Hinrunde aufgearbeitet", sagte DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann am Donnerstag in Frankfurt/Main.

"Wir haben überaus positive Signale aus der Gruppe erhalten." Alle weiteren Ergebnisse blieben offen, weil "die Kabinentür geschlossen sein soll", sagte Zimmermann, der wie auch alle anderen DFB-Funktionäre nicht an den Gesprächen teilgenommen hat: "Es ist ein positiver Prozess in Gang gesetzt worden, den wir hoffentlich so weiterführen können."

Schon im vergangenen Sommer waren die Differenzen im Schiedsrichter-Lager öffentlich geworden, maßgeblich durch ein Interview von Manuel Gräfe (Berlin). Im Zuge der Diskussion war auch die DFB-Ethikkommission eingeschaltet worden. Eine Konsequenz war, dass DFB-Projektmanager Hellmut Krug, der von Gräfe scharf kritisiert worden war, seinen Posten als Leiter des Videobeweises verlor.

Lesen Sie hier: Rummenigge beobachtet

 

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