FC Bayern München bei Borussia Dortmund: BVB-Coach Bosz zuversichtlich

Seit Jupp Heynckes wieder in München das Zepter schwingt, gab es ausnahmslos Erfolge für den FC Bayern. Kurioserweise geriet der zuvor sehr formstarke BVB zeitgleich in eine Ergebniskrise. Am Samstag will Borussia Dortmund die Wende einleiten.  
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Dortmunds Trainer Peter Bosz will das Wort Krise nicht in den Mund nehmen.
dpa Dortmunds Trainer Peter Bosz will das Wort Krise nicht in den Mund nehmen.

Seit Jupp Heynckes wieder in München das Zepter schwingt, gab es ausnahmslos Erfolge für den FC Bayern. Kurioserweise geriet der zuvor sehr formstarke BVB zeitgleich in eine Ergebniskrise. Am Samstag will Borussia Dortmund die Wende einleiten.

Dortmund - Borussia Dortmund geht ohne neue Personalsorgen in das Bundesliga-Spitzenspiel am Samstag (18:30 Uhr/Sky und im AZ-Liveticker) gegen den FC Bayern.

Bis auf die Langzeitverletzten Marco Reus, Sebastian Rode, Lukasz Piszczek und Erik Durm stehen alle Profis zur Verfügung. "Alle anderen können morgen spielen", sagte Trainer Peter Bosz am Freitag. Nach zuletzt drei sieglosen Meisterschaftsspielen, die dem BVB die Tabellenführung kosteten, hofft Bosz auf eine Trendwende.

"Vielleicht kommt das Spiel zum richtigen Moment. Wir können unser Gefühl drehen. Wenn wir gewinnen, sind wir wieder Tabellenführer. Wir werden dafür alles tun."

Für den Höhenflug der Bayern unter Trainer Jupp Heynckes mit bislang sechs Siegen in sechs Spielen hat Bosz eine einfache Erklärung: "Sie sind zu den alten Werten zurückgegangen." Der Niederländer empfahl seinen Profis einen mutigen Auftritt: "Man muss nicht zweifeln. Wenn man nicht mutig ist, hat man gegen Bayern sowieso keine Chance."

Hoffen auf die Gelbe Wand

Auf den Tag genau drei Monate ist es her, da artikulierte Bosz seine Vorfreude auf das Rendezvous mit der sogenannten Gelben Wand. Das war vor dem Supercup gegen den FC Bayern. Heute weiß der Trainer, dass die Südtribüne Spielverläufe beeinflussen und Spiele gewinnen kann.  Am Samstag soll sie den BVB zum Sieg und zur Tabellenführung peitschen.

"Zwei Spitzenmannschaften, die Nummer eins gegen die Nummer zwei. Alles ist da für ein Spitzenspiel", meint Bosz. Die Dortmunder wollen ihren Heimvorteil nutzen. "Man kann sie nicht erklären. Man muss sie erlebt haben", sagt der Niederländer über die Gelbe Wand. "Die Leute können der Mannschaft wirklich helfen, wenn es mal schwierig wird."

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