FC Bayern: "Mitläufer" – Lothar Matthäus kritisiert Rekordmann Lucas Hernández scharf

Mit 80 Millionen Euro war Lucas Hernández im Sommer 2019 bisher der teuerste Transfer in der Vereinsgeschichte des FC Bayern. Doch auch nach mehr als zwei Jahren soll der Franzose laut Lothar Matthäus noch nicht komplett in München angekommen sein.
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Rekordeinkauf des FC Bayern: Lucas Hernández.
Rekordeinkauf des FC Bayern: Lucas Hernández. © IMAGO / Sven Simon

München – Die ersten drei Bundesliga-Spiele verpasste Lucas Hernández verletzungsbedingt, seitdem stand der Franzose in dieser Spielzeit stets in der Startelf des FC Bayern.

"Lucas ist ein Typ, auf den man sich immer verlassen kann, in jeder Situation", lobte Vorstandsboss Oliver Kahn zuletzt den Innenverteidiger.

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Matthäus: Hernández kann Alaba und Boateng nicht ersetzen

Doch Ex-Profi Lothar Matthäus erwartet mehr von Bayerns Rekordeinkauf. Hérnandez sei "mehr Mitläufer als jemand, dem man vertrauen kann", übt Matthäus bei "Sky90" heftige Kritik.

Ehemalige Spieler der Münchner, wie David Alaba oder Jérôme Boateng, könne Hernández nicht ersetzen. "Schon im Spielaufbau hinten fehlt ein Alaba und ein Boateng. Die haben das besser gemacht als Upamecano und Hernández. Auch die Ausstrahlung war präsenter", erklärt der deutsche Rekordnationalspieler.

Lothar Matthäus steht am Spielfeldrand.
Lothar Matthäus steht am Spielfeldrand. © Federico Gambarini/dpa/Archivbild

Nagelsmann: Hernández hat "richtig gute Schritte gemacht"

Anders als Matthäus zeigte sich zuletzt Julian Nagelsmann von der Leistung seines Schützlings begeistert. "Er verteidigt ja immer mit großer Leidenschaft, das steckt Gott sei Dank noch drin aus seiner Atletico-Zeit", so der Bayern-Coach. Hernández habe "aber auch im Spiel mit dem Ball richtig gute Schritte macht".

Der französische Nationalspieler wechselte im Sommer 2019 für die Rekordsumme von 80 Millionen Euro von Atletico Madrid an die Isar. Für die Münchner absolvierte er seitdem 77 Pflichtspiele und erzielte dabei ein Tor sowie fünf Assists.

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Matthäus: Hernández "noch nicht hundertprozentig angekommen"

Vergangen Samstag beim 1:0-Erfolg gegen Arminia Bielefeld habe der Abwehrspieler "im Zweikampfverhalten vor allem in der Geschwindigkeit Riesen-Schwierigkeiten gegen Wimmer gehabt. In zwei, drei Aktionen ist er ihm hinterhergelaufen. Das darf auf hohem Niveau nicht passieren", so Matthäus.

"Er hat sich auch noch eine Gelbe Karte abgeholt und dann ein dummes Foul gemacht. Er ist noch nicht hundertprozentig angekommen, wie sich das die Bayern-Bosse vorgestellt haben." 

Ob das die Verantwortlichen der Münchner ähnlich sehen? Eher nicht, zumindest wenn man den Worten von Nagelsmann und Kahn Glauben schenkt.

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