FC Bayern: Chelsea, Arsenal, Juventus, Liverpool buhlen um Thomas Müller

Bislang hatte Thomas Müller beim FC Bayern den Status "unverkäuflich". Nun werben offenbar gleich vier europäische Spitzenvereine um die Gunst des Torjägers - aus gutem Grund?
von  AZ
Welche Rolle fällt Thomas Müller durch den James-Transfer künftig zu?
Welche Rolle fällt Thomas Müller durch den James-Transfer künftig zu? © Matthias Balk/dpa

München - Ur-Bayer Thomas Müller ist beim deutschen Rekordmeister unantastbar, gilt als (eines der wenigen verbliebenen) Urgesteine des Vereins. Bisherige Abwerbungsversuche belächelten die Bayern-Bosse bisher. Nun gehen laut Sportbild gleich vier große europäische Vereine in die Offensive.

Demnach machen sich der FC Chelsea, der FC Arsenal, Juventus Turin und der FC Liverpool Hoffnungen auf eine Verpflichtung des 27-Jährigen - am besten noch in dieser Transferperiode.

Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge erklärte gegenüber dem Sportmagazin: "Thomas ist immer noch unverkäuflich, weil er perfekt zum FC Bayern passt. Darüber gibt es gar keine Diskussion."

James: Konkurrent oder Partner?

Doch was steckt hinter der Hoffnung der Top-Klubs?

Nachdem Müller in der vergangenen Saison die Torgefahr fehlte, verpflichtete der FC Bayern nun auch noch James Rodriguez, der sowohl Konkurrent, als auch Offensivpartner Müllers im Ancelotti-System sein könnte. Wird Müller nun "ersetzbar", würde das die Chancen der Vereine auf eine Verpflichtung erhöhen.

Wie der Trainer letztlich spielen lässt, ist noch offen. Fakt ist: Das Transferfenster ist noch bis 31. August geöffnet. Müllers Vertrag endet 2021. Sein aktueller Marktwert liegt bei 50 Millionen Euro.

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